Band 
Vierter Theil.
Seite
164
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164 Sechstes und letztes Buch.

'-> an welcher er nicht schuldig war. Der Capital»

^44; Dros sahe die Gefahr ein, in welcher er als eingcbohrnerPiemonteser stund, wenn er in dü GuastsHände fallen sollte; er wagte nicht, sich auf eineCapitulation zu verlassen: es schien, er sahe vor-aus , sie würde wenig gehalten werden: also warfer sich auf ein Arabisches Pferd, rettete sich auseiner kleinen Pforte, und flüchtete nach Roque deBau, einen Flecken, der vier Meilen von Mon-dovi liegt : und den setzte er in einen so guten Vee-kheidigungssiand, daß dü Guast nicht wagte, ihndaselbst anzugreifen.

Dieser hielt sich überhaupt nicht lange mit klei- >

nen Belagerungen auf, die er in dieser Gegendhätte vornehmen können, sondern gieng gerade aufCarignan zu, denn dieß ist einer der vornehmstenSchlüssel des Po. Von dem Schicksale dieseswichtigen Platzes hieng das Schicksal aller übn- 'gen kleinen Plätze ab, die er gegen Mittag, zwi- >sehen Mondovi und CakigNan liegen ließ, undüberdcm herrscht er gegen Norden über die ganze >

Ebene zwischen Turin und Pignerol; gegen Mor- >

gen über alles, was zwischen dem Po und dem zTanaro liegt, und gegen Abend über den besten !Theil des Marguisats Saluzzo i). Ueberdem könn- ,te man, wenn man eine starke Besatzung in Cari- <gnan würfe, das Turin gegen Mittag liegt, und ,in Ulpiano, das ihm NordwertS gelegen ist, die ,Franzosen, die sich unter Anführung des Bomie-- ,res nach Pignerol gezogen hatten, durch bestän- ;

dige l

i) Lelcsr. l.. 2Z. n.' 45.