Band 
Vierter Theil.
Seite
168
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168 Sechstes und letztes Buch.

gen, und derjenigen, die eine vollkommene Kennt-niß der Gegend hatten.

Das Misvcrgnügen, das der König überden Verlust von Carignan hatte blicken lassen,machte die Begierde rege, diesen Ort wieder zugewinnen, und dieß war auch der vornehmste Zweck,den sich der Graf von Anguien vorsetzte: aber wieviel Schwierigkeiten fanden sich nicht dabey.Carignan hatte zu seiner Vertheidigung eine Be-satzung von vier tausend Mann von den bestenKaiserlichen Völkern. Aus denen benachbartenOertern, über welche Carignan herrschte, odermir welchen es eine völlige Gemeinschaft hatte, !kamen Lebensmittcl in Uebcrfiuß dahin. Es kam ^darauf an, daß diese Gemeinschaft abgeschnittenwürde. Der Graf ficng damit an, daß erCari- 'gnan blockiere; er ließ zuförderst eine Brücke ab- ^brennen, bieder Garnison darzu diente, daß sie !von den Plätzen zwischen dem Po, und dem Ta- ,naro, und sonderlich von Quiers und Asti, woder Marquis dü Guast im Quartiere lag, bestän-dig Erfrischungen erhielte. Vielen Soldaten ver- !froren bey dieser Gelegenheit Hände und Füsse. .

Damit der Graf der Festung Carignan auch !die Gemeinschaft mit denen Oertern nähme, diediesseits des Po liegen, so schlug er sein Lager beyVimeux auf, und ließ den kleinen Posten St.Martin, der auf dem Wege nach Pontcallier,südwcsiwertö gegen Carignan, diesseits des Poliegt, befestigen.

L>ü Guast hatte sich zu viel Mühe gegeben,

Carl-