Band 
Vierter Theil.
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Fünftes Kapitel.

auf einer Schifbrücke gehen, die er stückweiseschon ganz fertig mit sich führte r so wollte er indas Marquisat Saluzzo dringen, wo dreyßig tau-send Säcke Getraide für ihn bereit lagen, funfze-hen kaufend fanden sich in Coni; die Hälfte die«ses Vorraths wollte er in Carignan werfen, dieandre sollte zum Unterhalt seiner Armee dienen;und die Französische Armee würde er zwischen demPo und dem Tanaro, in einem vollkommenverwüsteten Lande einschließen, wo sie wegendes Mangels an Lcbenömitteln aufgeriebenwerden müßte. Damit ihr Untergang destounvermeidlicher würde, so wollte er das gan-ze übrige von Piemonr verwüsten, alles aufdem platten Lande verbrennen, alles Viehwegtreiben lassen, damit die Aecker nicht mehrbestellt werden könnten: und wenn er die Plätze,die er behalten wollte, in Sicherheit gesetzt hätte,wollte er nach Pvrea marschiren; daselbst würdeer zehen tausend Mann frische Völker finden, dieder Kaiser dem Grasen von Chalan befohlen hakteanzuwerben, denn wollte er mit seiner ganzenMacht, durch das Thal Aosta nach Savoyen,und in das Ländgen Brcße dringen, bis nach Lyonvorrücken s), wo er Fraykreich selbst angreisfenwollte, da es der Kaiser zu gleicher Zeit von derSeite von Champagne überfallen würde.

Der Marquis begab sich auf den Weg?), allediese weit aussehende Entwürfe auszuführen r aber

bey

0 ) klem. äs Ou Lellil^. l.« IS.

p) Lelcsr. t.. 2Z. n. 49.. 52.