Band 
Vierter Theil.
Seite
179
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Fünftes Kapitel. 179

' zern vergleicht, deren Muth sie vermuthlich hat-->

- ten nachahmen sollen, sagt, sie wären Esel gcwe- 1544

e sen/ die man anfänglich für Strcitroffe ange-

r sehen hätte. Sie waren an der Zahl fünf tau-

- send Mann. Die Gendarmerie, die diese ver-

- schiedene Corps von Infanterie unterstützte, war

- wenig zahlreich. Man hakte aus den verschiede-nen Compagnien der Fußvölker, der Französischenso wohl als der Italiänischen, einen kleinen Hau-

S sen von ungefehr sieben bis acht hundert Büchsen-

n schützen gezogen, man stellte sie an der Spitze, wo

r sie als vcrlohrne Schildwachten dienen sollten:

e Montlüc commandirke dieselben, und war dieser

ri Ehre vollkommen werth. Dü Bellay war zugleich

S mit Monneins Adjutant, und allenthalben, wo

r ihn die Umstände hinricfen, überbrachte er die

l- Befehle des Generals, und wirkte sie dadurch aus,

i« daß er ihm jeden Augenblick von der Lage des

S Treffens Nachricht gab. Verschiedene junge

n Standespersonen, die mit Postpferden von Hofe

> herzugeeilet waren, hatten nicht Zeit genug ge-

'e habt, sich Pferde anzuschaffen, und fochten des»

r wegen in den ersten Gliedern zu Fuße.

), Die Kaiserlichen hatten zwo Batterien, jede

r mit zehen Stücken besetzt; die Franzosen hatten!. gleichstes zwo, aber jede nur mit acht.n Die Büchsenschützen von beiden Seiten sien-

e gen mit Scharmützeln an, die vom Aufgange der

e Sonnen an, bis gegen eilf Uhr daureten. Fast

ü fünf tausend derselben stellten gleichsam ein beson-

deres Treffen vor den Augen der beiden ArmemM r an,

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