Band 
Vierter Theil.
Seite
180
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r 8v Sechstes und letztes Buch.

,-> an, ehe stch dieselben in Bewegung setzten: end-

»544 lich gicng das Handgemenge an, und ward allge-mein. Die beiden Armeen thaten eine gute Wei-le ihr äußerstes, einander in die Seite zu fallen:alle Kriegeslisten wurden von beiden Seiten er-schöpft, um zu diesen Zweck zu gelangen: abervergebens, denn die beiden Generale erriethen ei-ner des andern Absehen. Das schrecklichste Ge-fechte war zwischen den beiden Hauprtrcffen, ncm-lich zwischen den Kaiserlichen Lansquenets, undden Französischen Schweizern. Dü Bcllay istso edel aufrichtig, daß er offenherzig, und ohnesich ein Verdienst daraus zu machen, gestehet, erhabe einen Fehler dadurch begangen, daß er dieSchweizer gegen die Lansquenets angeführt, undsie eben dadurch dem Feuer der Artillerie bloßgc-stellt habe: und er läßt dem Capitain Flor,', derdie Schweizer anführte, die Ehre, daß er gera-then habe, den Anmarsch der Lansquenets zu er-warten, die im Vorrücken zwischen den Schwei-zern, und der Artillerie sich würden gestellt haben.

Die Französische Infanterie kam den Schwei-zern, die an Anzahl zu schwach waren, gegen dieLansquenets auszuhalten, zu Hülfe. Dieß alsovereinigte Corps zwang die Lansquenets zumWeichen, und machte in diesem großen Batailloneine Oeffnung, wodurch die Gendarmerie desBoutieres eindrang, und es in Unordnung setzte:dü Guast sahe es, und unterstund sich nicht seineLansquenets mit seiner Reutcrcy zu unterstützen.

Aber auf den rechten Flügel der Kaiserlichen

gegen