192 Sechstes und letztes Buch.
-» demKaiscr bedrohet,und das Mailändische war wirk-
1544 lich schon von einer Französischen Parthey ange-griffen. Denn mittlerweile, daß die Hauptar-mes des Grafen von Anguien, in Erwartung derBefehle des Königs allezeit durch das Montferratnach dem Mailandischcn vorrückte, so setzte sich diekleine Italiänische Armee, die man bey Mran-dola versammlet hatte, und die aus zehrn tausendMann- Fußvolk bestund, unter Anführung desStresst in Marsche). Das Volk, das desSpanischen Joches überdrüßig war, vergrößertedieselbe unterwegens beträchtlich: die Gegendenum Cremona, und Piaccnza lieferten ihr Lebens-mittel im Ueberfluß, und wenig fehlte, so hättediese Armee Mailand selbst überrascht: daman aber erfuhr, daß der Hof den An-schlag, Mailand zu erobern, verworfen hätte,so dachte sie weiter auf nichts, als sich durcheine schleunige Verbindung mit der FranzösischenArmee in Sicherheit zu setzen. Indem diese Ar-mee von Mirandola ihren Weg fortsetzte, traf sieim Tortonesischen, an den Ufern der Scrivia, dieversammleten Reste der Oesterreichischen Armee an,die bey Cerisoles geschlagen war: die Prinzen vonSalerno, und von Sulmone commandieren die-selbe, und hier mußte geschlagen werden: die Ar»mee von Mirandola schlug die Infanterie desPrinzen von Salerno, und ward von der Caval-lcrie des Prinzen von Sulmone geschlagen r dochwar der Verlust mittelmäßig; sie ward nicht
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2) kelrae. SZ. n,