Band 
Vierter Theil.
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Sechstes Kapitel. 21z

Armee des Dauphins durfte dieß nicht wagen; dieausdrücklichen Befehle des Königs bunden ihm dieHände, denn der wollte durchaus nicht, daßcrei-ne Schlacht liefern sollte: aber warum rückte derKönig selbst nicht nach St. Dizier vor, die Bela-gerung desselben aufzuheben, so wie er Landrccyentsetzt hatte? Die Ursache waren, die itzt gänzlichveränderten Umstände: der Anmarsch der beidenfeindlichen Armeen, die sich gleichsam kreuzen soll-ten, und deren eine durch Champagne, und dieandere von der Piccardie her anrückte, und dievor Paris zusammen stoßen sollten, erfoderte,daß er in der Nähe dieser Hauptstadt bliebe, umihre Bewegungen, und Vortheile zu bemerken,allenthalben, wo es nöthig wäre, Hülfe hin zuschicken, und Paris selbst gegen die Gefahr zudecken, oder gegen die Furcht zu schützen, die zu-weilen ärger ist, als alle Gefahr. Also' konnteSt. Dizier weder von dem abwesenden Könige,der gezwungen war, sich in derEntfernung zuhal-ten, noch von dem Dauphin, der gegenwärtigwar, derabcr nicht vorrücken durfte, entsetztwcr-den. Man war aber gezwungen, dem Verthei-digungsplan zu folgen, den man im Jahre i ;z6.beobachtet hatte; man mußte Champagne durcheben die Mittel retten, durch welche man damalsdie Provenze gerettet hatte, nemlich durch die herHutsame Langsamkeit dieses Fabifchen, Krie-ges, den Montmorency mit so vielen Wider-sprüchen, und so vielem Glücke geführt hatte.Die Umstände machten, daß man sich dieses gros-O z fen