Band 
Vierter Theil.
Seite
228
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228 Sechstes und letztes Buch.

' > kleinen Vortheile konnten gleichwohlBoulogne und

1544 Montreuil, denen stark zugesetzt ward, und diekeinen Entsatz zu hosten hatten, der Eroberungschwerlich ausweichen. Heinrich der Achte wardeswegen auch nicht eilig, die Vorschläge der Fran-zösischen Gesandten zu vernehmen, er vermied sogar sie zu sehen, und unter dem Vorwande, erwollte sie bequemer einquarkiren, schrieb er ihnen,sie sollten etwas zu Chatcau d'Handelst verweilen:inzwischen verdoppelte er die Hitze, womit er dieBefestigungen von Bsulogne beschießen ließ. Eswar nur noch der einzige Capikain Corft,der durchseine Uncrschrockenheir, die er der ganzen Besa-tzung mittheilte, diesen Platz erhielt/ und so gardem Nervin Muth cinblicsr aber er ward aufdcrBresche erschossen, und von dem Augenblick andachte Nervin an anders nichts, als sich zu erge-ben. Umsonst war es, daß St. Andre unter-nahm, von der Seescite frische Völker in Bou-logne zu werfen: von der Landseitc war es unmver-lieh , denn die Engländer schlössen den Platz zu ge-nau ein, sie waren zu stark verschanzt, und hiel,ten scharfe Wache. Die Winde machten von derSceseite diese Unternehmung eben so unmöglich:St. Andre ließ sich dreymal vor der Brücke sehen,und konnte niemals landen, die Winde stießen ihnallezeit in die offene See zurück, und zwungenihnendlich sein Unternehmen aufzugeben.

Nervin übereilte sich mit einer unzeikigen Ca-pitulation, ohne weder die Besatzung, noch dieBürgerschaft zu fragen.' er erhielt so viel, daß sie

mit