Band 
Vierter Theil.
Seite
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Sechstes Kapitel.

mitallem, was sie mitnehmen könnten, ausziehen ' '

und sich hin begeben dürften, wohin sie wollten: r;44aber die ganze Artillerie, nebst aller Mund - undKriegsprovision, die in der Stadt im Uebersiussevorhanden war, sollte für die Engländer bleiben.

Die Bürger wegerten sich, diese Bedingungen z»unterschreiben: der Stadtschulze sagte dem Nervinunter Augen, er mögte nur gehen, wohin er woll-te, die Bürger würden sich ohne ihn hinlänglichzu vertheidigen wissen. Ihrer Standhaftigkcitkam ein Zufall zu Hülse. Die Nacht ncmlich ent-stund ein wüthender Sturm und ein heftiger Re-gen: die Gezelte der Engländer wurden umgeris-sen, ihre Arbeiten vcrstöhrt, und der Boden, aufwelchem ihr Lager stund, so schlüpfrig, daß sienicht aus den Füssen stehen konnten. Da die Geis-scln noch nicht ausgeliefert waren, so glaubte man.wenigstens, Nervin würde sich diesen Vortheil zuNutz machen: Qfficiere, Soldaten, Bürger, al>le wiederholten ihre Vorstellungen k): Nervin bliebunbeweglich feig, er berief sich auf stin Work,daß er dem Könige von England gegeben hätte,und behauptete, er sey ihm eine Treue schuldig Z),der er gegen den König seinen Herrn vergaß. DieStrafe dafür mußte er unter der folgenden Regie-rung leiden. Heinrich der Zweyte, der schärferwar, als Franz der Erste, ließ ihm feinen Pro-ceß machen , und er ward vcrurthcilt den Kops zuverlichren. Dieser Fürst hakte es nicht vergessen

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