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Sechstes Kapitel.
Monaten für sich gehen und die Bclehnung von < ">
einem, oder dem andern dieser Staaten ein Braut- i?44schätz der künftigen Herzoginn von Orkans seynsollte, so waren ihm acht Monate Bedenkzeit zudieser Wahl gelassen. Es ist erstaunlich, daß dieHerzoginn voch Esiampes, die, da sie den Königzu diesem Frieden bewog, die Hauptabsicht hatte,dem Herzoge ,von Orkans Güter ausserhalb Frank-reich zu verschaffen, und dadurch sich selbst einekünftige Zuflucht zu versichern, nicht stärker aufdieSicherheit und vollkommene Vollziehung diesesArtikels gedrungen. Es scheint, der Kaiser mis-brauchtc zu seinem eigenen Nutzen die Hitze, dieder König blicken ließ, den Frieden zu schließen,und daß er die Hofnung der Herzoginn betrog.
Man verglich sich gegenseitig, alles dasjenigeeinander heraus zu geben, was man sich seit demFrieden von Nizza genommen hatte, und da derKaiser in diesem Kriege weit mehr verlohren hatte-als Franz der Erste, so ward die Vollziehung die-* ses Artikels nicht acht Monat hinaus gesetzt, son-dern ausgemacht, er sollte so gleich vollstreckt wer-den. Der König sandte so gar den Herzog vonGuisc, den Cardinal von Meudon*), den Gra-
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*) Anton vou Sanguin, genannt der Cardinal vonMeudon , war ein Oheim der' Herzoginn vonEstampes, und hatte ihr fein Glück zu danken.
, Er war Abt von Zleury an der Loire, Ertzbischofvon Toulouse, Cardinal und Groß-Mmosenpfle-gek von Frankreich. Seine Vorgänger hießennur GroßrAllmosrnpfleger ves Rönigs. Er war
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