Band 
Vierter Theil.
Seite
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Sechstes Kapitel.

machten, daß uncrachtet aller Tapferkeit des Fou-quesolles und Tais, der Anschlag miölang. Siehatten schon die Unterstadt erobert, und alles, wassich widersetzte, niedergehauen: ihre Soldaten,die durch dieß erste Glück berauscht, sich dem Plün-dern überließen, wurden von einem großen Hau-fen der Feinde, die aus der Oberstadt auf sie ein-stürzten, geschlagen und in die Flucht gejagt, obgleich die Franzosen an Anzahl weit stärker waren:Fouquesolles und Tals, die sie wieder zum Gefechtanführen und unterstützen wollten, wurden über-mannet ; jener ward auf dem Platze getödtet, unddieser mit einem Pfeile durchschossen. Monklüc-der sich in diesem Gemenge hervorthat, bekam vierin seinem Wappen ( Waffen ) und diese / sagte er,brachte ich als meinen Antheil an Beute mitnach Haufe.

Der Dauphin, den dieser Vorfall verdroß,wollte mit seiner ganzen Armee Boulogne förmlichbelagern: aber die spate Iahrszeit, der Regen,der Mangel an Lebensmitteln, der aus der Ver-wüstung entstund, die die Engländer in der Ge-gend um Boulogne bis Ponthicu angerichtet hat-ten, und die ihn gezwungen haben würde, seinenVorrath von Abbeville herkommen zu lassen, al-les schreckte ihn von diesem Unternehmen ab: erbefriedigte sich also damit, daß er in Montrcuileine starke Besatzung, unter dem Marschall düViez ließ, um die von Boulogne im Zaum zuhal-ten: und mit diesen Unternehmungen endigte sichder Feldzug vom Jahre 1544.

Während