r;6 Sechstes und letztes Buch.
'-^ gerten, Befehl zu, abzuziehen und ihre Truppen
*544 zu verabschieden. Also hatte Franz der Erste nurnoch mit den Engländern zu thun, und der Krieg,der gegen den Kaiser allein angefangen war, wardgegen Heinrich den Achten allein fortgesetzt. Erstund noch in dem Lager vor Boulogne, davon erHerr geworden war, und der Herzog von Nort-folk, der nun den Beystand der Kaiserlichen ver.lohrcn hatte, setzte noch immer die Belagerungvon Montreuil fort. Die Französische Armeerückte unter dem Dauphin gegen sie an: bey An-näherung desselben hob der Herzog die Belagerungauf, und der König von England warf eine star-ke Garnison in Boulogne, gab das Gouverne-ment darüber feinem Schwager Seymour*), undnahm den Weg nach Calais.
Der Dauphin, der die Belagerung von Von«logne eben so, als die von Montreuil würde ha-ben aufheben lassen, wenn ihm Nervin die Zeitdazu gelassen hätte, wollte diesen ersten Platz wie«der überraschen. Er setzte sich bey Marquise,zwischen Boulogne und Calais, um alle Hülfe zuverhindern, die von diesem letzter» Ort herkom-men mögter und schickte Fouqucfollcs und Taiö,mit einem beträchtlichen Corps ab, diese Unter-nehmung auszuführen. Aber der Mangel eini-ger Maasregeln, einige Hauptposten, die manübersehen, und nicht mit Truppen besetzt hatte,
machten,
s) Er war ein Bruder der Johanna Seymour, einervon den sechs Gemahlinnen Heinrichs des Achten,und auf Unkosten ihres Lebens, Mutter Eduardsdes VI.