Band 
Vierter Theil.
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Achtes Kapitel.

fen die festeste Schanze an, eroberten sie, undließen alles, was sie darinn fanden, über die Klin-ge springen: da man aber weiter in das Land ein-dringen wollte, ward man durch die Canäle auf-gehalten r diese Unbequemlichkeit hatte man leichtvorher sehen können, und man sahe sie auch vor-her: aber die leichten Brücken, die man dazu imUeberflusse gemacht hatte, waren in Ardreö geblie-ben: war dieß noch eine überlegte Nachläßigkeitdes Marschalls von Biez? Dü Bellay unterstehtsich nicht, diesen Zweifel zu beantworten. Demsey wie ihm wolle, so wäre doch diese erste Schwie-rigkeit fast Ursache gewesen, daß man die ganzeUnternehmung aufgegeben hätte: aber Mailly,der die Artillerie commandirte, schlug vor, mansollte die Baustücke der Schanze, die man ebenerst zerstört hatte, dazu gebrauchen, daß man denersten Canal, an einem Orte, den er selbst angab,damit füllete: man glaubte ihm, und es gelang,daß diese Art von Brücke feste genug ward, daßdie Artillerie hinüber kommen konnte: Brissacmarschirte so gleich auf den Flecken Mark zu,dessen wir erwähnet haben: unter Wegens traf erein Corps von zwey tausend Engländern an: dieGendarmerie fiel so gleich auf sie los, und hieb sienieder. Darauf gieng die Verwüstung ohne Hin-derniß für sich: die Franzosen plünderten, undverbrandten alle Dörfer bis aufden Flecken Mark'eben wollten sie denselben stürmen, als sie dieNacht übereilte, und ein häufiger Regen, der ineinem ohne dieß wasserreichen Lande die Wege

gänz-