Band 
Vierter Theil.
Seite
274
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274 Sechstes und letztes Vuch.

l-—und mit dü Bellay in einer Cammer schliefen,stürben alle drey dieselbe Nacht. Man erlaubteuns die Betrachtung dieses großen Capitainö hierz» wiederholen, und die Anmerkung zu machen,daß das erstaunlichste bey allen diesen Unglücksfäl,len die Geduld und der Muth des Soldaten war,der über die Pest und den Tod erhaben, nicht ei»nen Augenblick die Wache des Platzes versäumte,und dadurch die Engländer verhinderte sich so vielWiderwärtigkeiten zu Nutz zu machen.

Da der Marschall dü Biez nach der Unterneh-mung auf das Ländchen Oye, auf ausdrücklichenBefehl des Königes, bey Voulogne und in derNachbarschaft des Citadells Outreau den Postenwiedereinnahm, den er nicht hätte verlassen sol-len, so war seine erste Sorge diese, daß er Mann«schaft und Lebensrnittel in Outreau warf, wo end-lich die Seuche mit ihren großen Verwüstungennachgelassen hatte. Die Menschen kamen ohneMühe hinein: was hingegen die Zufuhr betrift,sotraf Senerponk, dem der Marschall aufgetragenhakte, dieselbige mit sechszkg Gendarmen zu de-cken, und nach Outreau zu schaffen, drey hun-dert Englische Reuter an, die sich auf den Weggestellt hatten, den er nehmen mußte, und ihmdenselben sperreten: unerachtet ihrer überlegenenAnzahl grif er sie an, zerstreuet« sie, und brachtedie Zufuhr glücklich in das Cikadell. Er hattenur fünf Mann von seinen Gendarmen verlohren:zween waren getödtet, und drey zu Gefangenengemacht.

Auf