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Achtes Kapitel.
Nach dieser rauhen Probe der Wachsamkeitund der Tapferkeit der Garnison von Outreau, *546ließen es sich die Engländer nicht wieder einfallen, 25. April^dieses Fort, weder durch Sturm, noch durch Listerobern zu wollen; aber die Besatzungen von Bou-logne und Outreau fuhren fort einander zu trotzen,sich die Zufuhr abzuschneiden, und die Lebensmit-tel wechselseitig zu erschweren. In dem CitadellOutreau entstunden ansteckende Krankheiten, undrichteten eine so schreckliche Verwüstung darinn an,daß von ungefähr vier tausend Mann, die anfangsda hinein geworfen waren, kaum acht bis neunhundert überblieben. Zuweilen fielen an einemTage bis ein hundert und zwanzig Soldaten hin:die Lebendigen waren kaum hinlänglich die Todtenzu chegraben, deren Schicksal sie selbst jeden Au-genblick erwarteten. Wenn alle Kranken, die ineinem Haufe gehäuft lagen, verschieden waren,so riß man das Haus über ihnen ein, und dießwar ihr Grabmahl. Kein einziges Haus warvon dem Gifte unangesteckt: dü Bellay *), dersich in dieses Citadell hatte mit einschließen laßen,weil dieß die einzige Gegend war, wo noch Krieggeführt wardr), quartirtc sich in ein Haus, daser für das gesundeste hielt; es gehörte einem vonden Commendanten des Orts. Der Bruder die-ses Commendanten, und zween feiner Söhne, diesich dem Anschein nach vollkommen wohl befunden,
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1) Lelcsr. l.. 24. in l?.
im. Band,
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