276 Sechstes und letztes Buch.
-—scher Infanterie, denn es waren ihrer in Leiden1546 Armeen, hinbringen wollte. Er traf ein Corpsvon sechs tausend Engländern, unter Anführungdes Lords Sorel an, das ihnen auf dem Wegeauflauerte: dü Biez grif dasselbe an, das Gefechtdaurete lange und war hitzig: endlich wurden dieEngländer gezwungen nachzugeben, und rettetensich in eine kleine Schanze: dü Biez, den der er-ste Sieg muthiger machte, drang weiter, und grif. sie darinn an, und brachte es so weit, daß er siezwang. Die Engländer verlohren sieben bis achthundert von ihren besten Soldaten: man nahmihnen mehr als zwey hundert Gefangene. DerVerlust der Franzosen war gering.
Der Marschall hatte das Glück besser zu endi-gen, als er angefangen hatte. Dieser Handelwar der letzte in diesem Kriege, und auch der letz-te unter dieser Regierung. Heinrich der Achteward eines Krieges müde, der ihm viel Unkostenverursachte und keinen Ruhm versprach. Er sahedie Franzosen entschlossen , Boulogne wieder zuerobern, es mögte auch kosten, was es wollte: erhatte nicht mehr an dem Kaiser einen Bundesge-nossen, der ihm erhitzte und ihm beystund. Franzder Erste seufzte seines Theils gleichfals nach derRuhe, die ihm seine Schwachheiten überdem noth-wendig machten: er war über die Gesinnungen desKaisers allezeit mistrauisch, er sahe ihn als seineneinzigen wahren Feind an, er wollte die Ruhe desFriedens dazu anwenden, -aß er sein Reich gegen
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