Band 
Vierter Theil.
Seite
277
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Achtes Kapitel. 277

«Se Angriffe dieses unversöhnlichen und allezeit ge-fährlichen Nebenbuhlers in Sicherheit setzte.

Da diese Gesinnungen Franz den Ersten undHeinrich den Achten einander näher brachten, warddurch Bevollmächtigte, die ihre Zusammenkünftein GuincS und Ardres hielten, der Frieden baldvermittelt»). Von Französischer Seite warender Admiral d'Annebaut und Raimond, Parle-mentspräsident von Rouen; von Heinrichs des Achrten Seiten, Mylord Dudley, Admiral von Eng-land, die Unterhändler.

Der Gegenstand der Tractaten war sehr sim-pel, und ohne einige Verwirrungen gegenseitigerVortheile. Heinrich der Achte hatte aus Eigen-sinn den Krieg angefangen, und endigte denselbenmit Vernunft. Er hatte nur eine Eroberung ge-macht , Frankreich hatte ihm nichts genommen:es kam also nur darauf, daß er sich diese Erobe-rung bezahlen ließe, und das that er. Man ver--glich sich, der König von Frankreich sollte inner-halb acht Jahren dem Könige von England eineSumme von zwo Millionen abtragen, so wohlfür alte Schulden, als für den Wehrt von Bou-logne und des Gebiets, das davon abhängt, unddieß sollte bey dem letzten Zahlungstermin a»Frankreich getreulich ausgehändiget Herden. Die-ser Tractat ward in größter Geschwindigkeit ge-schlossen, und in noch grösserer genehmigt und rm?terschriebm.

u) Lelcar. U. 24. n. 17. r 8 .