288 Sechstes und letztes Buch.
^—» daß Seure an der Saone, zwischen Chalons;
4545 und St. Jean de Laune, desgleichen Bourg imLändchen Messe, befestigt werden sollte.
Dieß war die Vorsichtigkeit, die ihm noch> nothwendig schien, wenn er sich auf die Versiche-rung verlasstn wollte, die ihm der Kaiser gab, erwollte ihn nicht angreifen: aber alle diese Arbeitten, die gleichsam das Angesicht von Frankreichverändern, und dieß Land in Sicherheit setzen soll«ten, konnten nicht in einem Tage vollendet werrden, und der König sollte das Vergnügen nichthaben, dieselben vollendet zu sehen.
r§46 Im folgenden Jahre gieng er selbst an denGränzen von Burgund und Champagne, besähealle Plätze, beschleunigte die Arbeiten, und theilteselbst Geld aus, das zur Vollendung derselbennothwendig war.
In eben diesem Jahre 1546. reisete der Kai-ser von Luxemburg ab, und gieng nach Deutsch-land, die Fürsten des Schmalkaltischen Bundes zubekriegen; er sahe bey dieser Gelegenheit den An-fang der Befestigung von Villefranche. Er gabvor, dieser Platz sey ein Reichslehen, und beklag-te sich, daß man aus demselben eineGränzfestunggegen das Reich selbst machen wollte. Dü Bel-lay legte ihm die Rechte und die Beweise vor,daßdiese Stadt, seit länger als zwey hundert Jahrenein Lehn von St. Menehoud wäre, und unter ih-rer Gerichtsbarkeit stünde. Weil der Kaiser mitwichtigern Angelegenheiten beschäftigt, war, so hielter sich itzt nicht lange auf, über diesen Artikel zu
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