Band 
Vierter Theil.
Seite
287
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Neuntes Kapitel. 2H7

Sorge des Königs. DerEinbruch, dendcrKak-ser und der König von England in Frankreich ge-than hatten, brachte ihn auf die Gedanken ihrerEhrsucht stärkere Schranken entgegen zu setzen.

Er ließ eine Menge von Platzen in der Pic-cardie befestigen, desgleichen in Burgund » undsonderlich in Champagne; denn diese Provinz waram wenigsten mit Festungen versehen, und des-wegen fast allezeit zuerst angegriffen. Der Königwollte diesen Eingang in seine Länder dem Kaiserdurchaus sperren. Dü Bellay besichtigte mit eini-gen Ingenieurs die Gränzen von Champagne ge-gen Nord und Südost, und nahm allenthalbeneinen genauen Plan derPlätze auf, die ihrer Mei-nung nach befestiget werden mußten. Diesen Ein-sichten und diesen Planen gemäß, befahl der Kö-pig, daß Moncornet und Maubert-Fontaine, zwi-schen Vervins und Mczieres, in einen haltbarenStand gesetzt, die Befestigungen von MeziereSund Mouzon vermehrt, Villefranche zwischen Ste-nay unk Dur befestiget, und die Maaß hinaufdas Schloß St. Menehoud ausgebessert, bey St»Dizier drey neue Bollwerke angelegt, bey Lignyauf einem Berge, der zwischen dieser Stadt undCommercy liegt, eil» Citadell errichtet, Chau-mont in Baßigny vollkommen befestiget, und beyCorffy, nicht weit von Langres, an den Gränzender Grafschaft Burgund, ein anderes Citadell an-gelegt werden sollte.

Eben wegen der Nachbarschaft der GrafschaftBurgund, die dem Kaiser gehörte, wollte er auck,

daß