Zehenteö Kapikkl. zoz
Mühe, die er sich gab, sie wieder zu gewinnen,So lief er nach St. Germain, nach la Müerte,nach Villcpreup, nachDampierre, hiernächstnachLimours im Hürepoix, wo er das Carneval hal-ten wollte, und nicht mehr als zween, oder dreyTage blieb: darauf nach Loches in der Touraine,wo er sich etwas länger aufhielte: aber das Uebel,das ihn von Tag zu Tage mehr niederdrückte,zwang ihn, den Weg wieder nach St. Germainzu nehmen; dieß war sein gewöhnlicher Aufenk-halt, wo er auch die meiste Hülfe finden konnte;er gieng durch Rambouillet, wo er nur eine Nachtzuzubringen gedachte. Ein wenig Vergnügen,das er an der Jagd in dieser Gegend hatte ci),oder zu haben sich einbildete, überredete ihn, die-ser Aufenthalt würde der vortheilhaftigste für ihnseyn: er entschloß sich daselbst zu bleiben, undbald zwang ihn auch die Krankheit dazu: seinFie-ber ward wüthend starke): die Schmerzen sei»nes Geschwüre wurden peinigend und unerträg-lich, er sank unter, und fühlte seinen Tod ankom-men k). Seine letzten Augenblicke waren vollchristlicher Empfindung, er empfieng die Sacra-mente der Kirche mit einer Rechtschaffenheik, dieweder Wollust noch Ehrsucht jemals in ihm ganzerstickt hatte.
Die Sorge für seine Unterthanen verließ ihnnicht bis auf seine letzte Stunde; er empfahl sei-nem
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