zor Sechstes und letztes Blich.
--> dem Tode Heinriche des Achten, nahmen seine
1546 Zufälle überhand, sein Verdruß verdoppelte sich,man sahe ihn täglich niedergeschlagen und schwer-müthig: er stellte sich sein Ende vor, er glaubte,er sey zugleich mit Heinrich dem Achten geschlagen,wenn er sich kaum etwas aus diesen Gedanken ge-rissen , fiel er durch einen natürlichen Hang wiederhinein: inzwischen gab er sich noch mit Regierungö-geschäften ab, mit Aufmerksamkeit, aber ohneFeuer, ohne Vergnügen *).
Gegen den Anfang des Hornungs 1547. be-fiel den König ein schleichendes Fieber, und kün-digte ihm das Ende seiner Laufbahn an. Er woll-te diesem Uebel nicht nachgeben, sondern hostedurch die Bewegung auf den Jagden, die er alle-zeit geliebt hatte, dasselbe zu vertreiben. Abervergebens suchte er in der Jagd den Reiz, den erehemals daran gefunden hatte. Die Lvsthäuser,deren Bewohnung ihm vordem so angenehm gewe-sen, wurden ihm itzt geschmacklos. Die Unbe-ständigkeit, die natürliche Wirkung des Ekels undder Ohnmacht einer Seele, die nicht Stärke ge-nug mehr hak, sich an irgend etwas zu halten,machten, daß er von einem Hause nach dem an-dem irrete, allezeit jagend, allezeit krank, alleAbende mit einem heftigern Antritt von Fieber.Er verlohr seine Kräfte Zusehens, selbst durch die
Mühe,
') Franz der Erste überlebte Heinrich den Achten langgenug, um mit Eduard dem Vl. dessen Sohn, rnneu Tractat zu errichten, der die Gränzen derGrafschaft Boulogne, die im letzten Frieden anFrankreich wieder herausgegeben war, fest setzte.