Band 
Vierter Theil.
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ZehenLes Kapitel. Z07

oder wenigstens erlaubte Unterdrückung des Bour,bon, Generale, die entweder die Liebe ernannt,oder der Haß nach Gefallen in ihren Unterneh-mungen gehindert, die Ebbe und Fluth der schwan-kenden, und zuweilen in fremde Hände übertrage-nen Autorität, die Intriguen der Herzoginn vonEstampes in dem Feldzuge von 1544. die unbe-straft und vielleicht uneingefehen blieben, die bloßaus Eigensinn ein-und abgesetzte Minister, u.d.gl.wer kan alle diese Fehler entschuldigen? Aber wersollte nicht die Hinrichtung des Merveille, den anRincon und Fregofo begangenen Meuchelmord,und dieses Gewebe niederträchtiger Betrügcreyen,die den Durchzug Carls des Fünften durch Frank-reich begleiteten, mit Fluch und Abscheu ansehen?

Vergleicht man diese beiden Fürsten, alsKrieger, so scheint die Summe ihrer Thaten aufeins hinaus zulaufen: inzwischen haben Franz desErsten feine einen grössern Namen. Die erstenSchritte, die er in dieser Laufbahn wagte, hatteneinen Glanz, der sich über sein ganzes Leben er-goß, und der sich selbst in seinem Unglücke nichtverlohr. Ein Sieg, den man im zwanzigstenJahre erficht, macht allezeit berühmt. Carl derFünfte trat diese Bahn zu spät an, wenigstensmachte er sich zu spät in derselben berühmt. Seinerster wichtiger Feldzug ist der von Jahregegen die Türken; denn der Augenblick, da er1521. bey Valenciennes erscheint, vor dem Kö-nige zu fliehen, und der andre Augenblick, da er

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