Dritte Abhandlung. zzr
4. Schwäbische Periode.
^^,'e Schwäbische Periode, wenn mrm zu den
Kaisern dieses Hauses einen Fränkischen Kai-ser mit rechnet, der diese Periode anfängt, undzween auswärtige, die sie schließen, geht vomJahre HZ8« bis 1271. In derselben Hörtendie Kriege zwischen der geistlichen und weltlichenHerrschaft nicht allein nicht auf, sondern sie wur-den Hitziger, und cS entstunden die wüthenden Par-theyen der Guelfen und Gibellincn. Die allezeitzu viel auswärts beschäftigten Kaiser vermehren imReiche um so vielmehr von ihrem Ansehen. DasSystem, die Bischöfe, zur Demüthigung der Her-zoge, zu erheben, fiel unglücklich aus, und dieKaiser hatten nunmehr an den Bischöfen und anden Fürsten zwo Arten von Feinden, die sie demü-thigen mußten. Diesen Zweck zu erhalten, ver-suchten sie ein Mittel, das in Frankreich gute Wir-kungen that, sie entzogen nemlich einige Städteder Gewalt der Herzoge und der Bischöfe, siestifteten gleichfals mitten in den Herzogthümern ei-nige Fürstenthümer, die bloß von ihnen abhielt-gen, und sie zerschnitten gleichsam die gar zu gro-stn und weitläuftigen Provinzen in kleinere. Allediese kühnen Versuche von Autorität schienen un-ter der Regierung Friederich des Rothbarts g), dieKaiserliche Würde empor zubringen: <Mr, waseigentlich diese Regierung so glänzend machte, wardie eigene Größe des Geistes dieses Kaisers. Sei«
Enkch.
g) kolenäorf c. 8- v. 14.