Römisches Detail. Tempel.
13
ald
he
um
alsdetrl-terzuies,ält.chtcmle-rn-m-en.diealsm-ar-itt;in-2ttejoleas-desdesLen.vonundLer-Dieist^en.
Es versteht sich, dass nur eigentliche Prachtgebäude diesen Schmuck'vollständig aufwiesen und auch diese nicht durchgängig; zudem sind siefast ohne Ausnahme nur in geringen Fragmenten erhalten. Ausser dennoch an Ort und Stelle befindlichen Bauresten wird man desshalb zur Er-gänzung auch die verschleppten und in die Museen geretteten Fragmentestudiren müssen, indem sich stellenweise gerade an ihnen das Schönsteund Reichste, auch wohl das Zierlichste, wenn sie von kleineren Bautenherstammen, erhalten hat. Im Vatican enthält namentlich die schon agenannte Galoria lapidaria und auch das Museo Chiaramonti einen bSchatz von solchen Bruchstücken; ebenso das Museum des Laterans; cvon den Privatsammlungen ist die Villa Albani besonders reich daran; dvon den christlichen Basiliken Roms bieten der ältere Tlieil von S. Lo- crenzo fuori le mura und das Hauptschiff von S. Maria in Trastevere fganze bunte Mustersammlungen dar. Eine Sammlung von Abgüssen Sin der Acadömie de France. I„ Florenz (äussere Vorhalle der Uffizien) Unur ein Stück von einer Thürgewandung und ein anderes von einemFries; aber beide von hohem Werthe.
Hier wie überall muss der Beschauer jene restaurirende Thätig-keit in sich entwickeln, ohne welche ihm die antiken Reste wie lauterFormlosigkeit und die Freude daran wie lauter Thorheit erscheinen.Er muss aus dem Theil das vcrmuthliehe Ganze ahnen und herstellenlernen und nicht gleich einen „Eindruck“ verlangen bei Überresten,deren Schönheit sich erst durch das Hinzugedachte ergänzen kann. Dasganze Gebäude aus Trümmern zu erratlien, wird wohl nur dem For-scher möglich sein, allein aus ein paar Säulen mit Gebälkstücken we-nigstens auf die Wirkung einer ganzen Colonnade zu schliessen istSache jedes nicht rohen oder abgestumpften Auges.
Wir beginnen mit den Tempeln. Hier ist das Verhältniss derSäulenhalle zur Cella fast durchgängig ein anderes als bei den Grie-chen. Jene dient nicht mehr zum Ausdruck dieser und entspricht ihrnicht mehr in derselben Weise. Die Halle ist jetzt ein Vorbau derCella und wird nur aus Prachtliebe etwa noch ringsum geführt; sonsthequemt sich die römische Kunst sehr leicht, nur einen Anklang davoniu Gestalt von Halbsäulen ringsum anzugeben oder auch die Wand