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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Kaiservillen.

vorhanden ist ) "irldich ein solches Gedankenbild aufgestellt; an Ortun d Stelle ist indcss kein Stein davon nachzuweisen.

ple VillaHadrians unterhalb Tivoli verlangt in ihrem jetzi- aS® n Zustande, nach dem totalen Verlust ihrer Steinbekleidung undr ' r Säulenbauten, eine starke Phantasie, wenn man die einzelnen,Ineis * : n icht sehr bedeutenden Räume noch für das erkennen soll, wasSle waren; dennoch ist der Besuch (welchen ich bisher versäumt?? ' >a ' )en bedaure) sehr lohnend, sobald man sich mit dem Plan dera (von Fea) versehen hat; in diesem wird nämlich die ehemaligeb e , eu * UII S der einzelnen Bauten angegeben. Hadrian hatte hier dieund*^ ratCSten ^ j0ca ^ tät ‘ en der alten Welt im Kleinen nachahmen lassenein aUC * 1 von den Gattungen des römischen Prachtbaues immer jeals ^ e * nes Specimen errichtet, das Ganze in einem Umfang von mehrf t, Clner ®* un de. Wenn andere Bauherren ähnliche Phantasien aus-rten, so lässt sich denken, wie schwer gewisse Ruinen römischeren und Paläste einleuchtend zu erklären sein müssen.

Aon den zum Theil riesenhaften und üusserst ausgedehnten Vil-^ “dumnem der römischen Campagna scheint das Rundgebäude „ T o r brn ® * a v i “ der Überrest einer sehr namhaften Anlage der Gordiane

i. ' dahrhundert) zu sein. — Ungeheure Räume auf einem noch kennt-c 011 Grundplan findet man namentlich in der sog. Roma vecchia.c, Domitians umfasst gegenwärtig den Raum des Städt-d

ns Albano und der Landgüter an dessen Westseite, gewährt aberr 8ends mehr ein Rild des ehemaligen Bestandes, so zahlreich undKa' * ar '8 ( dcgt auch die einzelnen Trümmerstücke sind. — Wie die'serthermen mehr als blosse Thermen, so waren die Kaiservillen* etwas Anderes als blosse Villen, vielmehr ein Inbegriff vielerZc nen Prachtbauten der verschiedensten Art und Gestalt.

I(la ^ ^ as ßild der antiken Bauwerke vervollständigt sich erst, wennde Sl< ^ e * nen reichen farbigen Schmuck hinzudenkt. Fürs Erste wur-®lso * n ^ ie rölt dsclie Zeit einzelne Theile des Baugerüstes seihst,der Säulen, Gebälke, Giebel etc. mit kräftigen Farben bemalt, und