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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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87
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Basiliken im übrigen Italien .

ßinem andern alten Anbau und wegen der Mosaiken. Sodann schlum-mert hier, hoch über dem adriatischen Meer, zwischen den Akazien-büschen die Asche desjenigen Mannes, welchem die Kunstgeschichtevor allen Andern den Schlüssel zur vergleichenden Betrachtung, jadir Dasein zu verdanken hat.

irugia, ebenfalls ionisch und stark b

hier an welche

Wir schliessen noch eine Anzahl v ° n kenntliches Alter-

mit Ausnahme ihrer antiken Säulen nici 1 Aufstellung der Säulenthurn aufweisen; vielleicht ist selbst c' e z jCirchen.

nicht mehr durchgängig die der Ursprung ic ionischen Säulen; a

S. Alessandro ln Kiesoie, hat nur noch seineangeblich VI. Jahrhundert.

S. Pietro de Cassincnsi in Pei

verändert. , modernisirten Capitälen; Vorhalle c

Der Dom von Terracma, auf Doppelthieren ruhenden

mit ionischen, durch Pfeiler verstärkt dicscnv offene Spitz-

Säulen, über welchen ein Mosaikfi' ies gäulchenstellungen

bogen (XII. Jahrhundert?). Per Glockent r . Uct ein Thurm inbekleidet, welche kleine Spitzbogen tra 0 e ,

Velletri . , . Säulen unda

Per Dom von Sessa (hei S. Agata), rmt der drei Bogen

einer gewölbten Vorhalle auf Pfeilern. Am . . - n sc)lW a-

sind in der Hohlkehle hihlische Geschichten em n emeher Nachklang nordischer Povtalbauten. .örtlichen Vor-®

Der Dom von Cnpua, mit dem schon erwä n en s ^ Punevnhof, dessen Bogen auf antiken korinthischen Säulen ruhen. tUcher

Basilica mit geradem Gebälk; corinthische Capitäle aus mer k-

Zcit, an die ravennatischen erinnernd. Unter dem Chor ei eit derwürdige Crypt-a mit einem Grab Christi, offenbar erst aus erNormannen und der Kreuzzüge.

Sodann die erweislich erst normannischen Basilikeh^ bedeutender fDer Dom von Amalfi , als malerischer moder msirt,

denn als Kunstwerk; die Säulen des Innern zu 1 -"Iben auf an-Dle phantastische Vorhalle (überhöhte Spitzbogen mit 'ew ec uninatiken Säulen), der Thurm und der Kreuzgang sind eine