Buch 
Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
Entstehung
Seite
103
JPEG-Download
 

Baptisterium und Campanile von Pisa .

103

den

spätem Baugedanken gehört, ebenso ihre Aussenwand, welcheei ne obere Pilasterordnung über den Wandbogen bildet.

"Vollständiger spricht sich dann dieser gereinigte Styl imBapti-

® rium a us, welches 1153 von Diotisalvi gegründet wurde. (DieXlv ^hen Zuthaten, Baldachine, Giebel, Spitzthürmclien sind erst imj, Jahrhundert hinzugekommen.) Man wird hier durchgängig diejj 0r menbildung des Domes veredelt und vereinfacht wieder finden, dieg ^ en P r °fite, die Mosaicirung der Füllungen u. s. w. Auch meldetso a an *^ er äussern Galerie wie im Innern, wenn nicht durchgängig,he ° C * 1 vor herrschend das eigenthümlich romanische Capital. Ganzint j n ^ Sr8 nichtig ist aber die Unterbrechung nach jeder dritten Säulefern <^ lern t ^ urc h einen Pfeiler, und zwar im obern sowohl als im un-baup , oc h w erk; worin sich deutlich das Verlangen nach einem höhernku 6n ® r S an ismus ausdrückt. Ebenso ist die hohe konische Innen-hdcht^ nUr 6ine nn S esc h ic kte Form für das Bedürfniss nach einemund p 11 * S * re ^ en d en Hochbau. Die Schranken um den MittelraumaUc j l < '. le Einfassung des Taufbeckens zeigen, welch ein neues LehenVon ln uerhalb der Decoration erwacht war, wie man auch hier sichre ine em ^ ossen Mosaik mit Prachtsteinen losmachte zu Gunsten einerSe^d ^deutenden plastischen Verzierung.d as 1174 hauten Wilhelm von Innsbruck und Bonannusj,a mpanile, fl en berühmten schiefen Thurm 1 ). Hier ist die

1 Di

Berühmte Frage über Absicht oder Ilichtabsiclit 1,Cim Sc '^ rm l0 UircchtS1 ch bei einiger Aufmerksamkeit leicht. Offenbar nur e -.planet war,

»langen und senkt, sieb, als man bis in das dritte Stockwerk^getagt^ ^ ,«»rauf man ihn , eMef ausbaute. - Bei diese.« Anlass hatDlandbucli etc., s. d. Art.) eine allgemeine Ansicht mci u <, en den

Scluetba«, sondern über die Bauungleichlieiten der samnit ic l ® ^ müs _

racl 'tgebäude entwickelt, welcher ich Anfangs glaubte leip '

Sen. hl» » -

erlaubt mir hier

der

bände entwickelt, welcher ich Anfangs glaubte. bis die Vergleichung anderer italienischer Gebäu eJahrhunderts mich wieder davon abbrachte. Der Baum B ndigkeit

Heine Widerlegung, sondern nur Gegenbehauptungen, er

Beser beurtheilen mag.h ,1 ich e S chi e f bau-

F «rs Erste wagte man damals allerdings absicnten *i dieser **» ' -

. e i n Werk der Prahlerei a

- > alese r Art ist wohl die Garisenda in Bologna , ^ stehende Torreaes adUchen Erbauers oder des Architekten; die , t ew or-

«*8B Asinem könnte schon eher durch Senkung des Bodens sch,