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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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I! Santo in Padua .

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Mussten mystischen Drang zu der uralten vielkuppeligen Anlage ? Un-bescheiden wollte man das Gebäude jedenfalls von andern Francis-

oanerkirchen.

Es entstand keine glückliche Schöpfung. Die Fassade ist vielleichtallermatteste des ganzen gothischen Styles. Im Innern kam dasHauptschiff auf lauter dicke viereckige Pfeiler zu stehen; nicht bloss dieüppelträger, sondern auch die Zwischenstützen haben diese Form. Das®tygon des Chores zeigt wohl eine gewisse Ähnlichkeit der Verhältnisse. ^ demjenigen an den Frari , aber die Einzelbildung ist aussen undn,len Ungleich geringer , der Umgang und Kapellenkranz rob i^ d Ausführung. Immerhin mochte der Dan mit seinen dann

i in Entwurf

Sen vImmerhin mochte der Bau mit seinen damals niedri-s tänd^ l '^^ e ^ n mit seiner (beabsichtigten oder durchgeführten) voll-Art '^ 6n H ertla ^ un £) mit einer Masse stylverwandten Schmuckes allerHrabe 61 ^? 6 Eindruck hervorbringen, welchen die Andacht amkaute C ®°^S en vorzugsweise verlangte. Im XV. Jahrhundert erstode r dTT 1 ^ ^ u d , I' e n , üume, welche bisher von aussen kaum sichtbarmit Cytt ^ ans pruchlos gestaltet sein mochten, zu eigentlichen Kuppelnern aus . Abgesehen von der eminent hässlichen Bedachung

der

überhaupt sbmdos.

- Afese ganze das Auge), sou-

- mitten Kuppel war diese & im ^ege widerliche

Die Kuppeln stehen einander nie i Weitern rfberlieh-

dern sogar im Dichte und bilden ein es starben Ober

Masse. Den einzigen möglichen "Vor o-er Capeb"

tes, hat man nicht einmal benützt.

mhAu S uahnie-^ Sc ;. ck _Später wurde dann das ganze In ^ ^ an geftdlt, ^ era t»

len tiberweisst und mit modernen. l^ e geblteheft l3 **

sal, vov welchem S. Marco gänzlich bewa'«-

Eindruck ist durchaus weihelos und Z evatr . imposanten Char»Dagegen haben die vier Klosterhöfe eine ^ ^ ^ scheinen e

durch die Höhe und weite Spannung ihrer °S nAa

für Tempelritter als für Mendicanten gebaut. n

Über S. MavErh^ 1 *^

Cipo- '

-- welches Aus-

marglierita in Cort° . « vermag lC . Kirche- b

seinem Sohne Giovanni Pisano erbaut sein s e g an » gering Apr

kunft zu geben. S.Domenico in Arezzo b> ^^erkt, wonach®

Dem Giovanni allein gehört dann, wie g^ ea9i (8. 13 ))

Entwurf zu der prächtigen Fassade voier unter den Italiener 3 -

ll 'enern der

erste gewesen wäre, der sich mit der deco-