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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Ihre Mängel.

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B a l z elne grosse Befangenheiten hängen selbst den florentinischenent ® l8tern an. Die Ecken ihrer gewölbten Räume z. B. bedurftenPfeile 61 ^ ar k e * uer besondern Form oder aber eines vortretendengen -if a, P' welchem dann die von beiden Seiten herkommenden Bo-Pila. C16 ' rräger des Gewölbes ruhten; wenigstens eines abschliessendeneiti ^ ters - Statt dessen schlug man oft einen Mittelweg ein und liessganz schmalen Pfeilerrand mit einzelnen Bestandtheilen eines

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aus der Ecke hervorgucken. lieber die äussere Bekleidung

gek Vlrc ^ en > abgesehen von der Fassade, ist man erst spät ins Klaret r.j Ö ' ltlen ' Gie Profilirung hat lange den Charakter der Willkür undölögQ a . S AUahre und Schöne mehr durch unbewussten Takt als ver-Un , 6lnes Systems. In der Behandlung der Kranzgesimse kommenb, g lle c Schwankungen vor. An den venezianischen Bauten gehtSelig 6n ^ urc P die grösste Pracht ein auffallender Mangel an organi-Jpjj. , Gedanken hindurch. Das Gefühl für schöne Verhältnisse derPust- 11 zu einander, für schöne Contraste ihrer Bekleidung (durchr ahin a Poster n. s. w.) macht gar oft einer blossen eleganten Ein-Ugj .Hatz, die alle vier Seiten mit demselben zierlichen Profilobe+ U11C ^ weiter um nichts kümmert; so z. B. an manchen

fischen Bauten, u. s. w.

8tyl e n alle » Enden offenhart sich der Hauptmangel dieses ganzenUnd C ^ aS Unorganische. Die Formen drücken nur oberflächlichB ailth ° ft nur zufällig die Functionen aus, welchen die betreffendenin ^ ei ^ e dienen sollen. Wer aber auf dem Gebiet der Baukunst nurauf s treng Organischen die Schönheit anzuerkennen vermag, hatiibg ^ 111 italischen Festlandc mit Ausnahme der Tempel von Pästumerwarten; er wird lauter abgeleitete und schond ass 5 nur wenig organische Style vorfinden. Ich glaube indess,Pildun 61116 Puuücbe Schönheit giebt, auch ohne streng organischebildet ^ C ^ C1 ' ®i nze it°rmen; nur dürfen letztere nicht widersinnig ge-da r f S °' n > d. h. ihren Functionen nicht geradezu widersprechen; ess tru c y n i e bt das Schwere auf das Leichte gesetzt, nicht das con-\V 0 . Unmögliche durch künstliche Mechanik erzwungen werden.de r lür das Auge vorliegt, da liegt auch irgend ein Element

auch . un beit; nun übt offenbar ausser den schönen, strengen Formenltle gewisse Vertheilung der Grundflächen (Räume) und Wand-