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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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175
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S. Lorenzo. S. Spirlto. Cap. de’ Pazzi. i 71t

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fflc. 11 ^ ue an ^^ e Bildung, die Bögen ihre verzierten Pro-

drig ere ® ew ölbten Seitenschiffen sehliessen sich die Capellen als nie-^leidu lsc ' len reihenweise an, alles mit streng durchgeführter Be-a n .. n ® ' 011 Pilastern und Gesimsen, dergleichen damals wohl nochu »d G 1SC l ° n blischenbauten erhalten war. Die Decke des Haupt-eine • ersc "® es (wohl nicht mehr die alte) ist flach; über der Kreuzungrt >acht ln ^ aC ^ e ebne Cylinder, welche weislich keinen Anspruch

kennte' ^ ^ ^ rer Kleinheit die Kirche doch nicht beherrschen

ayf 6 ' k*ie reichen Rundformen sparte Brunellesco für die Sacristeiüber ,1 ° 1C bber ihrem Quadrat eine polygone niedrige Kuppel undbat 6111 z * ei ‘l‘ c hen Ausbau für den Altar eine kleine FlachkuppelÜber 1 ^ usscn am Oberschiff ein regelmässiges römisches Gebälkberuf ei) r SOns * Slntten Mauer; Brunellesco konnte sich auf die Römerbatten ’ ebenfalls die Gebälke über blosse Mauern hingeführt

Weigij ^ 6lri 3 3e ^ ^ es Antonin und der Faustina). Die Fassade, fürn>acl naC k brunellesco auch Rafael und Michelangelo Entwürfebliebe niusste n, ist vor lauter grossen Absichten ein Rohbau ge-n ‘ -^-rich der erste Klosterhof soll nach Brunellesco’s Entwurfaut sein.

S. § ""S® nach Brunellesco’s Tode (1470) wurde eine zweite Basilicabhnge' 1 '** 0 ’ na °b seinen (wie man glaubt, sehr frei benützten) Zeicli-agl e i e ^ n begonnen. Hier sind die Capellennischen mit den Nebenschiffena htvr ° C * 1 Unc ^ dafür wie für alles Detail ist Brunellesco kaum ver-las ^k°b zu machen. (Die übertrieben grossen Portalakroterien;di e fe j asainm entreffen zweier Fenster in einer Ecke aussen!) Auchre hz 0 lI ^ io b e Kuppel mit Cylinder über dem Kreuz (die er an S. Lo-ürnfljh Pl ' m ’ et ^ Ist vielleicht nicht sein Gedanke; wohl aber die Her-8®tad > ^ er ^bcnschiffe um Querbau und Chor, trotz der oftluter, 611 ^ We itheiligkeit der Abschlüsse. Unser Auge ist an Schluss-licht 6 V ° n un g°ra<ler Zahl zu sehr gewöhnt, um dieser Freiheitdij s Sprecht zu werden; an sich ist der perspectivische Durchblickj,.k^ n i p rn Theile sehr schön.

tu Hg . Ur die ganze Entwicklung der Renaissance von grosser Bedeu-VO], die Capelle des Geschlechtes Pazzi, im vordem Klosterhofhbbe r ^ ^ roce in Florenz . Die polygone Flachkuppel mit Rundfenstern

griechischen Kreuz ist in dieser Gestalt eine Lieblingsform