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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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176
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1 76 Frührenaissance. Brunellesco . Hallen und Höfe.

a von Brunellesco’s Nachfolgern geworden. (Giuliano da San G»U°ahmte sie u. a. nach in der Madonna delle Carceri zu Prato .) Höchstanmuthig ist die Vorhalle, ein Tonnengewölbe auf Säulen, in de rMitte durch einen Hauptbogen und eine Kuppel mit glasirten Cassel'b ten unterbrochen. (Sie gab u. a. Ventura Vitoni das Motiv zur Vor'halle der Umiltä in Pistoja .) Obwohl vernachlässigt und unvollendetwird dieses Gebäude, abgesehen von den Reliefs des L. della Robbi fl >immer als einer der reinsten Klänge aus dem XV. Jahrhundert wh"ken. (Das Innere schwer sichtbar, da die Pazzi den einzigen Schliis se 'besitzen.)

c Als städtischer Zierbau ist die Halle des Findelhauses a"^Piazza dell’ Annunziata (links, von der Kirche kommend) ein wahre sMuster anspruchloser Schönheit. Es sollte keine Wachthalle und kei"politischer Sammelort, sondern nur ein weiter, sonniger Warterau" 1sein, der nun mit seiner harmlosen Decoration (den Medaillonsden Wickelkindern des Luca della Robbia ) und seinem einfachen ober"Stockwerk die anmuthigste Wirkung macht. (Der Hof wohl nicht vo 11Brunellesco, aber auch nicht viel später.) — Die Halle gegenüber ein 6Nachbildung von Antonio da Sangallo d. ä. — Ursprünglich von Br 11 'd nellesco, aber mehrfach verändert: die Halle auf Piazza S. Mar 1 "novella; — dieser und der vorigen wenigstens sehr ähnlich: die ver'e mauerte Halle an der Via S. Gallo, welche jetzt die Rückseite de fDogana bildet.

Von vollständigen Klosterhöfen glaube ich, nach Fantozz* 5fVorgang, dem Brunellesco den zweiten Kreuzgang von Santa Croc®in Florenz mit Sicherheit beilegen zu dürfen. Es ist einer der scliöD'sten der Renaissance, mit vollständig durchgeführten BogenprofU eI)und Gesimsen, die Füllungen mit Medaillons; das obere Stockwerkflach gedeckt auf Säulen mit trefflichen Consolen. — An Bauten di e 'ser Art gab Brunellesco den Säulen kein Gebälkstück, weil die dünn®"und zarten Verhältnisse des Ganzen dadurch übertrieben W'oiden W 8 'ren und weil die Höhe wohl eine gegebene war.

Wie Brunellesco, allerdings mit reichlichen Mitteln von de 1 "grossen Cosimo ausgestattet, eine ländliche Chorherrnresidenz a ^ 9g Villa gestaltete, zeigt die sog. Badia am Fuss des Berges von F 1 ®sole, eine halbe Stunde von Florenz . (Architekten, welche we"’®