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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Certosa von Pavia .

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Th eil g r n l ^ en Klosterhöfen bei S. Simpliciano soll wenigstens ein atal e Wird 501 * 111 * 6 8 ^ rei ‘ Ic sein j das bekannte Lazareth vor Porta orien- bZweck nur ‘Kireh Verniuthung zugeschrieben; das für seinen

bestimm/* 8C * 1 Spachte Capellchen in der Mitte des Hofes ist wohlm t neuer.

vi a p*” ® 0 britt in das Einfache würde die herrliche Kirche S. Ma-cm an t sa °S-Celso in Mailand bezeichnen, wenn sie dem Bra-We 8 r? rbeiZU,e ^ wäre. Den edeln Eindruck des Backsteinvor-des Gal S6lnen Pfeilern kann selbst die bombastische Marmorfassadefigo Pf C . ai!Z0 *^fe ss > nicht total stören; das Innere ist eine dreischif-der Cp F lrc ^ e ra it Chorumgahg und cassettirtem Tonnengewölbe;

Vo] ra ^ er * S ^ ^ C1 e * ner einfachen Pracht,bu o n o * e /' em mailändischen Schüler Bramante’s , Giov. Dolce-maggj’ r bbrt das einfache Innere von S. Maurizio oder Monasterodni’s 1 e ber, welches man hauptsächlich wegen der Fresken Lui-Vorba — S. Nazaro hat noch seinen wunderlichen achteckigen c

d en 0 p e V ° m ^ a b r 1318 mit den Sarcophagen der Familie Trivulzi infenhar i- berumgehenden Nischen; eine Construction zu welcher of-Seh* 6 ^ acristei von S. Satiro Anlass gab.

Bo re ° n Vor Bram ante’s Ankunft in Mailand hatte Ambrogio(U 73 '| Sn ° ne die Fassade der Certosa von Pavia begonnenf^coran ■^eben derjenigen des Domes von Orvieto ist sie das erste

. eio Frachtstück Italiens und der Welt. Der bauliche Gedanke

beiü e , l . heiliges Erdgeschoss und ein droitlieiliges Obergeschoss,dog obe^ ^ a ^ er ' e n abgeschlossen — ist ziemlich gering, die Anordnungohi] C 7 **. bbittelfensters passt nicht harmonisch zum Uebrigen; derder 0 | )e El * e l beabsichtigte, plastische und ornamentale Schmuck überZlItt i m, r / en Balustrade fehlt. Allein die unermessliche Pracht undges c p 0g ^\ auc b der feine deeorative Geschmack, welche das Erd-hor Vor 8 beherrschen, haben ein in seiner Art unvergleichliches GanzesUnd . rac ht- Schon die Basis des Sockels beginnt mit Puttenreliefsam Sockel selbst wechseln Iteliefs und Statuen inSieh Pilaster sind beinahe in Nischen aufgelöst, in welchen

b'lgure UCn befinden; was sonst von Flächen übrig bleibt, ist mitbKr nio ; U " d ^errathen in Relief völlig bedeckt, Alles in weissemPas auf Säulen vortretende Portal ist edel gedacht; vollends