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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Architektur von 1540 bis 1580.

Acht zu lassen, dass er das Werk eines Dilettanten aus

Zeit ist (des Marcantonio Tiene) und sich in der Hofhalle d 6 ® ^

als solches verräth. Palladio selbst hat an Palästen sowohl

wir sehen werden, an Kirchen fast immer nur Eine Ordnung a ^

wandt, mochten es Pilaster, Halbsäulen oder freistehende Säulen

mochten sie einer oder zweien Fensterreihen zur Einfassung

das Erdgeschoss behandelte er nur als Basis, mit derber Rustica- j

wenigem Formen konnten um so grösser und grossartiger

werden. ,

a Mit zwei Ordnungen versah er in Vicenza nur den Pal- '

rano und den Pal. Chieregati. Ersterer, vom Jahr 1570, ist sein r 61 ,

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verziertes Gebäude, nicht ohne Rücksicht auf die etwas eng 6 ^so entworfen. (Von dem Obergeschoss entlehnte Scamozzi sein ^ ^für dasjenige der Proeurazien in Venedig , S. 327, a). Eine g 6 "' 0 ^Säulenhalle führt in den Hof, dessen einer ausgeführter ^

Lieblingsmotiv Palladio’s aufweisst: eine obere und untere H»^ e jenger Säulenstellung und geraden Gebülken, Alles nur Backst 61 ®hMörtel. — Zu Pal. Chieregati (vor 1566, einem seiner schönst 611 ^;danken, könnte er durch das Septizonium Severi angeregt worden

Ob 61 #

die Fassade besteht mit Ausnahme des mittlern Theilcs desschosses aus lichten Säulenhallen, einer dorischen und einer i oni=<J j c jnerstere mit steinernen, letztere mit hölzernen Gebälkcn; nach ^(unvollendeten) Hof bau hin eine grossartige Loggia; das Bewohnverhältnissmässig sehr gering. (Jetzt Eigenthum der Stadt.) ^Unter den Palästen mit Einer Ordnung ist wohl der schönst 6c Marcantonio Tiene 1556, jetzige Dogana, ausgezeichnet durch di® funvollständig ausgeführte Säulenhalle des Hofes, welche sicheiner Rusticahalle erhebt. (Der Hinterbau, gegen Pal. BarbaranOj ^d hübscher Frührenaissance.) — Pal. Porto (1552), ion. Ordnung, ®®*Attica, welche die Fenster eines obern Stockwerkes enthält. — P“ 1 *■ ^e marana, zwischen den Composita-Pilastern (1566) je ein oberes ununteres Fenster, über letzterm ein Relief; eine dritte Fensterr 61 ^der Attica; kein glückliches Ganzes. Vom Hinterbau nur eineionische Halle ausgeführt. (Ein zweiter Pal. Valmarana, unwei 4 ^^Chieregati, ist ganz unbedeutend.) — Pal. Schio, die Loggia in ^ ^

Garten Valmarana und andere Gebäude hat Verfasser dieses nn

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