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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Architektur von 1540 bis 1580.

würdige Versuch eines Theaterbaues in der Art der Alten ist u 1 J ,Zeit lange nicht der einzige ; wir dürfen z. B. bei vielen Theate 1ten des Augenblickes, deren Vasari eine ganze Anzahl erwähnt)ähnliche Anlage voraussetzen. Allein des Erhaltenen ist ausseroilieh wenig; das oben (S. 357, b) genannte Teatro Farnese in Par® a

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scheint bereits als ein Mittelding zwischen antiker und moderne 1 ^läge; die Seena ist schon ein auf Verwandlungen berechneter 'D e ^a Von den Villen Palladio’s geniesst die R o t o n d a der Af® rC dCapra, eine Miglie von der Stadt, mit ihrem runden Mittelbau ^ihren vier ionischen Fronten den grössten Ruhm. Es ist wohl 6fallend, dass weder er noch seine Bauherrn jemals sich von dereines schloss- oder tempelähnlichen Prachtbaues mit bedeut® 11Centralanlage haben losmachen können, dass trotz der in derSache klaren Schilderungen der antiken Schriftsteller vom L® n $und des Plinius Niemand eine echte antike Villa, d. h. ein Agß 1 ' ^von niedrigen, nicht symmetrisch geordneten Einzelbauten hat h®oder besitzen mögen, dass z. B. auch Palladio's nächster Nach»Scamozzi die Villa Laurentina des Plinius so grundfalsch restaukonnte. — Die übrigen Villen Palladio's kennt der Verfasser nu 1 ^b ziemlich alten Abbildungen; ausser der nahe bei Vicenza befind 11 ® ^Villa Tornieri sind es nach der damaligen Bestimmung der Ort e

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Besitzer hauptsächlich folgende: Villa Sarego , in Collogneso(Gebiet von Vicenza ); Villa Pisani bei Montagnana (Gebiet vou ^dua); Villa Tieno in Cicogna; Villa Barbaro in Maseru (Gebiet^ ^

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Treviso); Villa Emo in Fanzola (dasselbe Gebiet); Villa Rep 1Campiglia (Gebiet von Vicenza ); Villa Pisani in Bagnolo (d® ä pGebiet); Villa Badoer in la Fratta (Polesina); Villa Valmari 11111 ^Lisiera (Gebiet von Vicenza ); Villa Sarego in S. Sofia (5 Mig 11611 ^Verona); Villa Tiene in Quinto (Gebiet von Vicenza ?); endlichTrissino zu Meledo (Gebiet von Vicenza ), wo das Motiv dermit grossen Vorhallen vermehrt, wiederholt ist — vieler andern c ’ „

schweigen. Der Mittelbau, hier öfter mit doppelter, als offene k 0 ,,behandelter Ordnung, pflegt die Anbauten und die mit Portiken ^zogenen Ökonomiegebäude völlig zu beherrschen. Im Innern ein & l yReichtlium an originellen und schönen Dispositionen, auch der