460
vier
V
gedachte verhüllte Figur einen restaurirten Kopf. — v uu ■*— , gta treffenden Statuen des Musenzimmers in der Villa Borghese etwa die Melpomene besser gearbeitet als das entsprechende ' ^
sehe Exemplar; gerade so viel, um das Verlangen zudem gewiss wunderbaren Original dieser Jungfrau mit dem v Je (im Haar und mit dem auf den Fels gestützten linken FusS. ^b Villa Ludovisi mehrere gering ausgeführte Musenstatuen v 011 ^j)i^c Motiv. — An der Treppe des Conservatorenpalastes auf d el11eine vorgebliche Urania, jedenfalls sehr schön als Gewand 8 * 8Eine anregende Vergleichung mit den Musen gewähren, al8d gang der Sala rotonda des Vaticans, die zwei grossen Büsten, ^
chen die (sonst als Musen personificirten) Comödie und Trag 01 ^sonders dargestellt sind; Köpfe von reifer Anmutli und milden 1aber ohne Liebreiz. , flet
e Im Museum von Neapel empfängt uns, und zwar glei°^ jftduntern Vorhalle, eine jener eolossalen Musen, wie sie W° ^zum Schmuck von grossen Theatern gearbeitet worden sind- D j6 ^ e i#tige Arbeit und die Berechnung auf eine Nische deuten kl» r ® l j e <'derartige decorative Bestimmung hin. (Sie ist nur für die ' ^
ansicht gedacht, wie das Zurücktreten des Oberleibes geg en j,[#und Schenkel und selbst die Profilansicht des Kopfes beweist-) ^nennt sie Urania , und die linke Hand mit dem Globus, welch® _ ^
Namen veranlasst, ist wohl wirklich alt; dem Typus nach ist s ‘ e ^zwar nicht ganz ebenbürtige, Schwester der Pariser Melpomene - * ^ist gross und einfach gegeben, das lange Kleid mit der gerade® ^dern Falte, der auf den Schultern mit Spangen befestigte Man*®’^Vortreten des linken, die Beugung des rechten Fusses. Hermehr den göttlichen Bildungen genähert und scheint zwisch®® jj,<-und Aphrodite in der Mitte zu stehen. — Diess war an sich nicht jwendig, denn dass auch das Mädchenhaft-Liebliche des eig eIlt ^ e jgtMusentypus sich in höchst colossalem Massstab darstellen lässt? ^
>r wob 1