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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Antike Scnlptar. Eros.

■wenn das mechanische Bewusstsein sich dabei beruhigt hätte,Auge und innerer Sinn sich nicht zufrieden gegeben.

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Unter den Knabengestalten nimmt Eros die erste eJ) iFWir kennen ihn als Statue nur unter demjenigen Typus, tv ^ i#die vollendete griechische Kunst des IV. Jahrhunderts vcwelche die Folgezeit wiederholte. sipP^

Eine der anmuthigsten Darstellungen, vielleicht nach ‘ $

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welche den jugendlichen Körper in leichter Anstrengung “ jpsog. bogenspannende Eros, ist leider nur in entweder 8 j(ei*

stückten oder bloss mittelgut gearbeiteten Exemplaren auf unS ^ eJ . P'a gelangt. Die beste Arbeit zeigt in seinen alten Fragmenten g»^1) ticanische (Museo Chiaramonti); dann folgt derjenige im tun c#"

c der Villa Albani und derjenige in der obern Galerie des 9 11

dpitolino. Der besterhaltene im Dogenpalast zu Venedig , j fOfletto; der Kopf eine antike Restauration. Trotz dieser Mehr*®handener Copien kann man über das ursprüngliche .)

Zweifel liegen. (Neuerlich als „bogenprüfender Amor“ I>e* el( ^ (Jo* 1

Diesem kindlich schalkhaften Schutzen steht ein jugendh cder Liebe gegenüber. Ungleich ernster und in den Formen enter erscheint nämlich Eros, offenbar nach Praxiteles, in de* 0 gC liC fcnisclien Torso (Galeria delle statue, früher als „vatie» n „jp

Genius“ benannt). Das schmale Haupt, mit den zusammen!?^ g jchdenen Locken über der Stirn, drückt eine Sehnsucht aus, ^weder in das Schmachtende noch in die Trauer verliert, son ^ e p 0 rifl c11in ihrer ruhigen Mitte das Wesen dieses Gottes ausmacht. p ie g clI lpt® fdes Körpers sind von einer jugendlichen Schönheit, die für d' emassgebend geworden ist. (Am Rücken.die Ansätze für jju"

fEin geringeres, aber bis an die Kniee erhaltenes Exempl® 1seum von Neapel, Halle des Adonis ). . de 3

g Die schöne Statue, welche in den Uffizien zu Florenz (* a „rifi

Hermaphr.) „der Todesgenius“ heisst, aber als Eros resist, vereinigt die frühe Jugend des bogenspannenden Eros m ^ g0 n'Ausdruck des Ernstes ohne Sehnsucht. Er blickt nicht „hinouSj^jjgf.

dern links abwärts und hält die rechte Hand auf die linke