498
,vciü sl
/
a Museum von Neapel , Halle der farbigen Marmore, sowie c te1) morn mit schwarzen Zuthaten - im Kaffehaus der Villa A* ba
In dreierlei Typen hat die antike Kunst den Fremden,
P f
baren personificirt und als stehendes Elementbraucht.
der Parste
.llu»?
ä P <
Der edelste dieser Typen ist der des Asiaten, speciell tfgers. Er unterscheidet sieh in den altern Werken, wie z. .jtis^janisclien Figuren der Äginetengruppcn, nur durch die eharaTracht — Ermelkleid, Hosen und plirygische Mütze — v ° n ${>stalten der classischcn Welt. Später, als man mit allem A die Vdurchgehends den Begriff der Weichlichkeit verband, wurd eö ^| j»mel und Hosen weit und faltig und ein x-eicliwallender M*’ 1
: hinzu. Dieser
( ff“ 1
des Vatican s '■^(f
delle statue), ein sehr glücklich gedachtes Werk, aber von 1111tender Ausführung. (Paris als Knabe, s. oben.) Auch für ( ^ C ^sehen Gottheiten, die in den Kreis römischer Verehrung aufg® 11 ^wurden, nahm später die Kunst diesen längst fertigen Typ llSSpruch, wie die häufigen Gruppen des Mithras auf dem Stier ^d (die beste freistehende im Vatican, Saal der Thiore, viele Relief s ^,^cund einzelne Gestalten des Attys beweisen. (Diejenige dererster Gang, ist stark restaurirt und überarbeitet.) ^
Ganz anders verfuhr die Kunst mit (scytischenV) Sklave 11 ) ^meist in komisch-charakterisirender Absicht gebildet wurden; ^ fstotternde, schlotterbeinige, dummpfiffige Individuen, wie sie ^da dem griechischen Hause zur Erheiterung dienen mochten. B 1I,e $Figur ist z. B. der sog. Seneca im Louvre, ebenso der Sklave 111 ^fBadegefäss, im obern Gang des Vaticans. Auch einzelne gu tc /kommen vor; man glaubt das Stammeln des fremden Knecht fdem offenen Munde zu hören. — Possierliche Sklaven waren f 111 ^gkleine Bronzen ein beliebter Gegenstand; mehrere dev Art z 'den Uffizien (II. Zimmer d. Br., G. Schrank). ^
Endlich bildeten Griechen und Römer ihre Feinde ab, fff 3 .. ( fpfende und als Überwundene. Der Typus, von welchem die gri E °Kunst hiebei ausging, war nicht der des Persers, sondern d ct