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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Antike Sculptur . Barbarinnen.

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reitung zum Schinden des Märsyns. Die Gründe für ^fi^-

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lassen sich natürlich nur an Ort und Stelle vollständigich glaube aber behaupten zu dürfen, dass eine solche ^ s or

des Haares, ein solcher Kopf bau, ein solches Auge, endlich cl „„ f

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Draperie in der alten Kunst schwer mit Parallelenwerden. Das Linien-Motiv und im Ganzen auch die B c h an . „ $

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von einer Vortrefflichkeit, die man allerdings am liebst® v fzutraut, wenn auch ersteres zur dargestelltcn Thätigkeh n ^kommen passt. Jedenfalls würde, höchstens Michelangelo aUmen, sich wohl kein Neuerer dazu melden dürfen ')■ (e t, ^

In Betreff der Barbarenfrauen wurde schon ang e h cU At^

ihre Darstellung im Ganzen dem Amazonentypus folgt- 1)1 ö g('i beschränktem Sinne auch von der kolossalen Statue in der

de’ Lanzi zu Florenz in welcher man neuerlich Thusneld* 1 )

tige, auch die Bildung des Kopfes mit den Amazonen geme 1 ®^

lange Untergewand unterscheidet sie. Herrlich ist der

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mahlin des Arminius, zu erkennen glaubt; sie hat das Schlaf' jdt 1

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tiefen, aber gefassten Schmerzes in der plastisch unübertt® t pStellung und in dem ruhigen Antlitz mit den aufgelösten . ¥den klagenden Augen nicdergelegt; auch das vorzüglich sC * . ^wand zeigt, dass wir eine Statue der besten Zeit, walirschei 11 /dem Triumphbogen eines Fürsten des augusteischen Hauses 'haben.

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In allen italienischen Sammlungen wird man die Kinder 8 -II*inem sehr starken Verhiiltniss vertreten finden; es sind * f |d

in einemGanzen wohl mehrere Hunderte.

In den antiken Häusern un a Ji

müssen sie eine der beliebtesten Zierden gewesen sein und ^

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sich Nischen, Brunnen, Lauben oft vorzugsweise durch sie ^ $raotivirt denken. Von den neuern Kinderstatuen unterseb® 1 ^sich siimmtlich durch die Abwesenheit alles Träumerischen 1111

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0 Der gelehrte Gori sah vor mehr als einem Jahrhundert im Besitz f!n i**hauers z,u Florenz ein hleines Thonexemplar des Arrotino, von 51*^ $gelo. „der darin die Fehler des Originals glücklich verbessert h» tle *llorcnt. III, p. 95.