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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Antike Scolptur. Kaiserköpfe.

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Statue, vielleicht nirgends von besonderm Werthe. Sein®j- tl (6t^Julia Domna , die letzte Römerin, von welcher uns di 0 ij

a wahrhaft schönes und geistvolles Bild hinterlassen hat: 1 ^^$1« jb obern Galerie des Museo capitolino; auch eine gute C°l° sS _^g U 0des Vaticans. Caraealla, auffallend

der Sala rotonda

gut, wahrscheinlich einem vorzüglichen Original zu Lieh®c vielleicht am feinsten durchgeführt in einem Kopf der B llS de®

des Vaticans. Ein furchtbares Haupt, ein „Feind Gottessehen“, bei dessen Verworfenheit und falscher Genialität dererwachen muss: es ist Satan.

Bei diesem Kopfe steht die römische Kunst

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wie vor ^ e i>»

still: sie hat von da an kaum mehr ein Bildniss von höhern 1 e iffgefiihl geschaffen. Die Auffassung wird zusehends ärmln'" ,^ 1 #förmig, die Formen ledern und flau oder peinlich. Hie ^’ cschwindet ausserdem durch die Unsicherheit der Bennungen , ®r

man auf die schwankenden Gesichtszüge ungeschickter Miin* 1311 ^dWiesen ist. Von der eapitolinischen Büste Diocletiansc der neapolitanischen des P,rohus (Museum, 3. Gang) ®<> c jjlifwenigstens wünschen, dass sie echt wären. Die Köpfe des 1 ',^]j|d'hunderts sind zum Theil schon ganz puppenhaft, die drei eft Pfsehen des Julianus Apostata nur durch ein mittelalterlich 9niss bewährt.

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Neben diesem Vorrath von Herrscherbildnissen existirt 0° ^viel grösserer von „Incogniti“, Männern und Frauen, weiß 1 pidurch Beilegung interessanter Namen, zumal aus der 1®** pp'der Republik einen willkürlichen Werth beizulegen pflegt. 01' 1,eauf weiter einzugehen, machen wir nur aufmerksam auf das 3 cl> ^dwelches die Römer der Kaiserzeit hiemit ihren eigenen Pcrso ,,eI1 ^ihrem Nationaltypus gesetzt haben. Die Büste, und vollends

tue, hat für einen auf das Dauernde gerichteten Sinn den sta

Vorzug vor dem gemalten (oder daguerreotypirten!) Bilde, in ^die jetzige vielbeschäftigte Menschheit vor der Nachweltgedenkt. Freilich gehört Schädelbau und schwammloses Flc‘ 3 p’ein lebendiger Ausdruck dazu, der nur durch beständigen Ver»