Römische Porträtkunst.
#*' :
i#' ■
✓
✓ ii & 1
✓
<
1
/
&
oP 1 '
vf
;;ci‘
fri^
{lH“ 1 '
P‘
S‘ 3 '
cstP
•llCl"
r et el1
1 i
iifl'
fl 11
ii*
523
^ig «Ir m **- Büchern und Geschäften allein sich dem Antlitz
C^st.
d ei , a ^_ en S'iten Zeiten der Kunst, so wusste auch bei den),j S,|,ll tni ae ^ ^dhauer nichts von künstlichem Versüssen und Inte-v 0n derer, welche sich abbilden Hessen . Es giebt eine grossej '"ü; \Y e jj ra bdenkmälern meist untergeordneten Werthes, welche.Hellen ^ 1Inc ^ ^did in erhabenen lTalbfiguren innerhalb einer Nische‘"i Zj ® ine Auswahl im Yatican: Gal. lapidaria; ein sehr schö-aeine ganze Anzahl im Hof des Palazzo bii -ftoli e f 6r ^ ri ** a Borghese, Zimmer des Tyrtüus, drei ganze Figu- c( '’ c S e nd ’ 6 * Ue ^^ ut * :er mit zwei Söhnen darstellend; ebendort zeigt
«:s>
u tal;
»e einer Jungfrau, dass auch die späte Kunst wall-
^0n Um ailAUUIlUli - Clin- Äin/iUiii
I® (]' en * P ' m ^ioseum von Neapel , Halle des farnesischen Stic- <1Ot die h- 68611 k esc h e M eiiei1 Denkmälern hat die Naivetät, womit)■ te h v ? Ss ^ c ^ 1Gn wnd unbedeutenden Züge, ja die weitabstehenden^ * er gegeben sind, etwas wahrhaft Kührendes und Gemüth-,% h “ er auch in den Büsten und Standbildern der besten\\c ist 80 wenig Geschmeicheltes, dass man der römi-
* sc ^ on eine allzu herbe und nüchterne Darstellung desj Voi 'geworfcn hat. Der Vergleich mit jenen halbidealen
v °^ e H igj. 6 . 11 und Statuen von Fürsten , Dichtern und Philo-
a) ef ' it 0H) en 1Ildes8 e “ 1 unbilliger, weil der römische Künstler nicht längst-l^sto. ^ ' grosse Jliinner, sondern den Ersten Besten portrütireny^icl l( , an Se * nen vergötterten Kaisern hat er bisweilen das irgend3 lF die gj' ° n Näherer monumentaler Auffassung geleistet, und wenn*j° ' v ürd e a * :uen eines Virgil, eines I-Ioraz aus der Kaiserzeit besässen,> C|1 alo Vp * r darin vielleicht etwas ebenso Hohes ausgedrückt fin-"Ü!
e d ihr Recht anzuthun suchte; —• eine Anzahl
geringerer
^ J^or ^ Gn Aristides, Euripides, Demosthenes u. s. w., welche alsf , e i5c 0)1 Idealbildnissen mit Hecht gefeiert werden J ). Ihre theil-%**.*««* und sehr frei gewählte Gewandung hätte sich der
h h 6 1 :r cn un
lanstler z
zu analogen Zwecken auch aneignen können.
ftio
r,J,1 ^ne llieaie ® tai,ie e * ner römischen Dichterin (wenn wir eine unlängst ge-^uten) 6 FigUr linter Lebensgrösse im Braccio nuovo des Valicans richtig so«WUr de zu einer solchen Annahme cinigermassen berechtigen.