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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Römische Porträtkunst.

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^ig «Ir m **- Büchern und Geschäften allein sich dem Antlitz

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d ei , a ^_ en S'iten Zeiten der Kunst, so wusste auch bei den),j S,|,ll tni ae ^ ^dhauer nichts von künstlichem Versüssen und Inte-v 0n derer, welche sich abbilden Hessen . Es giebt eine grossej '"ü; \Y e jj ra bdenkmälern meist untergeordneten Werthes, welche.Hellen ^ 1Inc ^ ^did in erhabenen lTalbfiguren innerhalb einer Nische‘"i Zj ® ine Auswahl im Yatican: Gal. lapidaria; ein sehr schö-aeine ganze Anzahl im Hof des Palazzo bii -ftoli e f 6r ^ ri ** a Borghese, Zimmer des Tyrtüus, drei ganze Figu- c( '’ c S e nd ’ 6 * Ue ^^ ut * :er mit zwei Söhnen darstellend; ebendort zeigt

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»e einer Jungfrau, dass auch die späte Kunst wall-

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I® (]' en * P ' m ^ioseum von Neapel , Halle des farnesischen Stic- <1Ot die h- 68611 k esc h e M eiiei1 Denkmälern hat die Naivetät, womit)■ te h v ? Ss ^ c ^ 1Gn wnd unbedeutenden Züge, ja die weitabstehenden^ * er gegeben sind, etwas wahrhaft Kührendes und Gemüth-,% h “ er auch in den Büsten und Standbildern der besten\\c ist 80 wenig Geschmeicheltes, dass man der römi-

* sc ^ on eine allzu herbe und nüchterne Darstellung desj Voi 'geworfcn hat. Der Vergleich mit jenen halbidealen

v °^ e H igj. 6 . 11 und Statuen von Fürsten , Dichtern und Philo-

a) ef ' it 0H) en 1Ildes8 e “ 1 unbilliger, weil der römische Künstler nicht längst-l^sto. ^ ' grosse Jliinner, sondern den Ersten Besten portrütireny^icl l( , an Se * nen vergötterten Kaisern hat er bisweilen das irgend3 lF die gj' ° n Näherer monumentaler Auffassung geleistet, und wenn*j° ' v ürd e a * :uen eines Virgil, eines I-Ioraz aus der Kaiserzeit besässen,> C|1 alo Vp * r darin vielleicht etwas ebenso Hohes ausgedrückt fin-"Ü!

e d ihr Recht anzuthun suchte; —• eine Anzahl

geringerer

^ J^or ^ Gn Aristides, Euripides, Demosthenes u. s. w., welche alsf , e i5c 0)1 Idealbildnissen mit Hecht gefeiert werden J ). Ihre theil-%**.*««* und sehr frei gewählte Gewandung hätte sich der

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zu analogen Zwecken auch aneignen können.

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r,J,1 ^ne llieaie ® tai,ie e * ner römischen Dichterin (wenn wir eine unlängst ge-^uten) 6 FigUr linter Lebensgrösse im Braccio nuovo des Valicans richtig so«WUr de zu einer solchen Annahme cinigermassen berechtigen.