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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Sculptur des Mittelalters.

Als das Christenthum die antike Sculptur in seine pieu^ , e }<■war sie bereits in tiefen Verfall gerathen; schon, seit dem * ^II. Jahrhunderts war die Reproduction der frühem Type' 1Wiederholung geworden und die ganze Detailbehandlung gft'ausgeartet. Die Vorliebe flir das Colossale, für kostbare l,D ^ ^ C ,e 'ordentlich harte Steinarten lenkte die Mittel und das tecl>m sC ^schick von den höchsten Zwecken ah; der Verfall und dieder heidnischen Religion that das Übrige. Die Sculptur der cC ti^täuschen Zeit konnte jedenfalls keine christlichen Typen Ine ' 1^ ^ )f sS e,,,fen, welche den Vergleich mit irgend einem Götterbild der

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Zeit ausgehalten hätten.

Vielleicht im stillen Bewusstsein dieser Ohnmacht, viell eic 1aus Scheu vor der dem Ileidenthum so theuern statuarische’ 1 ^)/und aus Rücksicht auf das mosaische Gesetz wurde der hir 0 ^/.Sculptur die Anfertigung von Statuen fortan fast giinzlid 1 e ^ 9a Werke wie die beiden (sehr geringen) Statuen des guten d' 8der vaticanischen Bibliothek (Ausbau gegen den Garten)) ^

1) eherne Statue des heil. Petrus aus dem V. Jahrhundert ( iu „l/gehören zu den grössten Seltenheiten; letztere ist offenbar ■1Anstrengung den sitzenden Togafiguren der heidnischengeahmt. — Von den noch bis ms V. Jahrhundert häufig ' ° r ^, ge ll) sden weltlichen Ehrenstatuen hat sich fast nichts erhalten, unvon den Regenten nach Constautin besitzt Italien nur noch di®lose eherne Colossalstatue des Kaisers Ileraklius zu Barletta - ^ ,vi cAuf diese Weise war von einer Entwicklung heiliger Typ [pdas Ileidenthum sie .seinen Göttern gegeben, wenigstens auf *