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Von Giotto selbst, und zwar aus den letztena bens (1334 — 36) sind die sämmtlichen Reliefs an den ^ v orf f " ß»Stockwerken des Campanile beim Dom von Florenz ■,)
zum Theil selbst in Marmor ausgeführt (die übrigen v ° n ^^ j . e geOsano und Spätem). Composition und plastischer St> 1 ® ^ flrt^ein geringeres Interesse als der Inhalt, welcher eine Art^ ^clopädie alles profanen und heiligen Thuns der Mensche’’sucht. Das Einzelne findet man u. a. in Försters Handbuc 9 ^e’net. Bei Anlass der Malerei werden wir auf die Anseh aUzurückkommen, welche dergleichen Aufzählungen in ^ er j» flKunst hervorrief (dergleichen auch der Brunnen von t ^«et*,liefert). Jede Kunstepoche braucht einen Gcdankenkre’ 8 ^gl«an dem sich die Form entwickeln und äussern kann und d« r ^„cl 1an sich ein bedeutendes culturgeschichtliches Zeugnis 8überschätzen ihn wohl auch und legen eine Tiefe hinei”:
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darin ist.
Bei diesem Anlass eine Bemerkung über den Unter 3 «christlichen und der antiken Symbolik überhaupt. Die d’ rl &nicht volksthümliclien Ursprunges, nicht mit der Religio” ,r>5Kunst von selbst entstanden wie die antike, sondern durction und Abstraction Gelehrter und Wissender aus den vers«
Stellen der Bibel gewonnen. Schon desshalb hat sie nur ci” BGültigkeit in der Kunst erreicht. Jiun kam aber noch aus A et ®Theologie und Philosophie ein starkes Contingent abstracter all«?Begriffe hinzu, welche ebenfalls von der Kunst eine sinnlicheverlangten. Schon im Alterthum kömmt Ähnliches vor, ahet ®loser und weniger buchmässig. Wenn man aber inne wird, du'heiligen Ernst und welche Treue Giotto und die Seinigendankenkreise widmeten, so bleibt kein Zweifel, dass sie da'zeugt und beglückt waren. Die Gegenstände sind zeitlirt 1 ■ 1> ir'wenn nur das Gefühl, welches die Künstler daran knüpfe”,endliches ist! — r a' 9
Ihre plastischen Aufgaben Tvaren allerdings viel ediejenigen auf dem Gebiete der Malerei. Es ist die immer ' 0 jjjP
dargestellte Madonna zwusehen anbetenden Engeln, meist i”tung, die ihr Giovanni Pisano gegeben, ohne irgend ein Strebe”