588
Sculptur des XV. Jahrhunderts. Ghibertl-
eie»«'
im Relief eine notliwendige gewesen ■war. Eine iig' ire ®stenz umgiebt und reflectirt jedes Ereigniss und hdrt I» ^ p 1reich abgestufte landseliaftliche und bauliche IIintergf un ^ j.j.jiiie 11 ^Blick in die Ferne zu leiten. Aber neben diesemZieles der Gattung taucht die neu geborene Schönheit d° r ^ e g c,|1 ( jmit einem ganz überwältigenden Reiz empor. Die befe ,] § ^ ^nisclie Bildung macht hier nicht einem ebenfalls 0» sel [INetzen) befangenen Realismus Platz, sondern einem neue’ 1 ii' 1
—iji— A-i.i“ ■ - lasse» ■
ist 0-
- , -
Einige antike Anklänge, zumal in der Gewandung, , g j 0- 1 ^verkennen, aber es sind wenige ; das Lebendig-Schönsteeigen. Es wäre überflüssig Einzelnes besonders hcrvoi* . jReiz der Reliefs sowohl als der Statuetten in den Nische» S Ptig genug zu jedem Auge. ^#t
O -O d All, 6 1 '' .
a Der eherne Reliquienschreiu des heil. Zenobius (l^tw g c’h'',hintersten Altar des Domes enthält auf der Rückseite einen 'benden Engeln umgebenen Kranz, auf den drei übrigen Seite 11 ^der des Heiligen, in einer ähnlichen Darstellungsweise ^ ö 111letztgenannten Pforten. (Man übersehe die beiden Schm»l se ^b welche vielleicht das Vorzüglichste sind.) — Die einfache un e „)Cassa di S. Giacinto in den Uffizien (I. Zimmer der Br° n ^ ybloss an der Vorderseite schön bewegte Engel. — Auch ^ jlih c ^c platte des Lionafrdo Dati mit dessen grosser Flaehrclieffig 111 ’schiff von S. Maria novella ist hier schliesslich als trefft 10
1/f
in dieser Gattung zu erwähnen. jjC 11
Nur zwrni ganze Statuen sind von Ginberti vorhanden | „ui^dgenügen um ihn in seiner Grösse zu zeigen; beide an Or s ‘ j 0 )]i> 1 ' ,l ( jDie frühere, welche dem Styl der ersten Thür entspricht, ' s * jjder Täufer (1414), ein Werk voll ungesuchter innererergreifendem Charakter der Züge, in herben Formen. ^''^loSS ^
; s ' V
«giciiBuuem LnaraKter der Züge, in herben Formen. (= elunend für Ghibertrs ideale Sinnesart ist die Bedeckung des
»i
gedeuteten Thierfelles mit einem Gewände.) Die jünge‘ -c ~~phanus, eine der zugleich reinsten und freisten ]lervorbrm„ganzen christlichen Sculptur, streng in Behandlung UIlC \.doch von einer ganz unbefangenen Schönheit. Es giebt später^von viel bedeutendevm Inhalt und geistigem Aufwand, ® 0 $
keines mehr von diesem reinen Gleichgewicht. (Der Matt»*