592 Sculptur des XV. Jahrhunderts. Die Robbt®
liebsten der ganzen Schule. — Aus mehrern Klostergä I, S e "’ 1der Certosa sind ganze grosse Reihenfolgen von He® 1 ® ,
a Medaillons nach der Academie gebracht und in deren Tief
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worden; sie sind von sehr verschiedener Güte, dieaber sehr würdig und zum Theil von himmlischer wie ^
b gendschönheit. — (Zwei einzelne Köpfe, ein lachend V*Bacchus, im Hof von Pal. Magnani.) An Orsanrmcch ^
« zwei von den Medaillons mit holdseligen Reliefs ausgei ^ pMadonna und zwei Wappenengel). — In andern, liaupt säc __„ fl g ^nern Bauten übernahm die Schule wenigstens die
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dzelner Wölbungen, kleiner Kuppeln (Cap. Pazzi bei . /iU c , jue auch Figürliches; Vorhalle des Domes von Pistoja etc 'j^ ’ ßgrC cf Lf Verzierung des Frieses und der Pendentifs (Madonna dell® ^p ^Prato etc.); kleine Gewölbe wurden wohl ganz ihren Sc« P ^ard'"g widmet (die vier Tugenden und der heil. Geist, Cap- lle3 .„ ß ptl lil1 !,
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von Portugal in der Kirche S. Miniato etc.). — Einliches Denkmal der ganzen Schule gewährt endlichhdes Hospitals del Ceppo zu Pistoja (seit 1525); die Wcrk e ^jfli® 1 ^herzigkeit, hier von Ordensleuten ausgeübt, in zum Theil s<St ^0$ ^dramatischer Erzählung durch figurenreiche Scenen. Hie® gll f ,kann man die Mässigung in der Vielfarbigkeit, undscliiedenen Stufen erkennen; Consequenz der Färbung ' var c tivi äC \,Verzichten auf allen landschaftlichen und sonstigen p ers P • „<re" -
Hintergrund,wesen')
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der ohne grosse Buntheit nicht wäreÜberhaupt ist diese in ihrer Art einzige Arbeit ^gii®* 8wichtig durch das was die Künstler mit weisem Bedacht ^ V ^als durch das was sie gaben. Das italienische Relief ist T ^o "’.jsich aus hier dem griechischen näher gekommen als ir S e ° ...Hülfe römischer Vorbilder 2 )- (Das äusserste Relief recht 3
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beträchtlich moderner.)
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f) Vielleicht hat einst auch im allgrieehischen Relief die Farbigt*" 1
und zwingenden Einfluss auf die Vereinfachung des Styl es ^
Vcrhältniss der Robbia zur Decoration ihrer Zeit s. S. 237- „hrt ,r ® r ..ül
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2 ) Man vergleiche z. B. die antihisirenden Thonrelirfs eines oü*- ^ j ^* bekannten Meister (etwa 1530) im Hof des Pal. Cherardesca ( ^ ^jcH 1in Florenz . Sie sind schon an Liebe and Fleiss der Beba* 1