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Sculptur des XVI. Jahrhunderts. Michel® 0 ^
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Sache und das Auge mit innigstem Wohlgefallen ertuman nur an die Mittel denkt, durch welche er sein. Ziel eAber die ungeheure Gestaltungskraft, welche in Mic* lCtete, giebt selbst seinen gesuchtesten und unwahrsten ^ yßeinen ewigen Werth. Seine Darstellungsmittel gehören all® ft
sten Gebiet der Kunst an; da sucht man vergebens naC pld 8 jNiedlichem und Lieblichem, nach seelenruhiger Elcg anZ 11 p c \jyi .schem Iteiz; er giebt eine grandiose Flachenbehandlung fl ' s ^grosse plastische Contraste, gewaltige Bewegungen als M° ^ ,Gestalten kosten ihn einen viel zu heftigen innern Kampf)damit gegen den Beschauer gefällig erscheinen möchte. g# ä ^
Damit hängt denn auch ihre unfertige Beschaffenheit e b (Jjw
men. Er arbeitete gewiss selten ein Thonmodell von derje nigi ^ e r ^
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aus, welche das Marmorwerk haben sollte; der sogkam bei ihm wenig zu thunseihst das Werk aus dem Koben
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Mehrmals hat er sich
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eigenhändig, im ersten — ^
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risch „verhauen“, oder der Marmor zeigte Fehler und erhalb die Arbeit unfertig liegen. Oft aber blieb sie auch wohl „fCS 3 "
weil jener innere Kampf zu Ende war und das Werk ke‘ n jiii :
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mehr für den Künstler hatte. (Ob etwa auch ein Trotzliebige Besteller mit unterlief, ist im einzelnen Falle schwer
Wer nun von der Kunst vor Allem das sinnlich Schön® ^ (den wird dieser Prometheus mit seinen aus der TraumW eäussersten) Möglichkeiten gegriffenen Gestalten nie zufriCd< doS ^Eine holde Jugend, ein süsser Liebreiz konnte gar nicht ptfdrücken helfen, was er ausdrücken wollte. Seine Ideal 0 e i9^können nie die unsrigen werden; wer möchte z. B. bei se ' n °!!.- ( jweiblichen Figuren wünschen, dass sie lebendig würden? t ft 8 'nahmen, wie z. B. die Delpliica in der sixtin. Capelle,lieh zum Herrlichsten.) Gewisse Theile und Verhältnisse ^ {(> |ifast durchgängig nicht normal (die Länge des Oberleibes, 1die Stirn und die Augenknochen, das Kinn etc.), andere Jifr
gängig herculisch (Nacken und Schultern). Das Befremd 110also nicht bloss in der Stellung, sondern auch in derDer Beschauer darf und soll es Ausscheiden von dein echt G ßVV