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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Allegorien. S. Francesco zu Assisi .

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von Assisi u. a. eine wirkliche Vermählungsceremonie a^hild' ^' ra nci8eus und einer Figur welche die Armutli darstellt ab-^4 j a 6 ! n > beim Dichter bleibt der Vorgang Symbol und der Lesere ^ Uaer keinen Augenblick getäuscht; beim Maler wird es eben^4 jj n 6 Trauung, und wenn er noch so viele Winke und Beziehun-Hhr t eSUni aufhäuft, wenn auch Christus dem heil. Franz die Armuth'H' 1 es dabei geschehen lässt, dass zwei Buben sie misshan-

1111 aueli ihr Linnenkleid in Fetzen geht u. dgl. m. Die Ver-% iV{ e ® ZUr Armuth als eine Vermählung mit ihr zu bezeichnen, istPaer, und auf eine solche darf man gar nie ein Kunstwerk^ r te -^ Ve ^ sie als Metapher, d. h. „Übertragung auf eine neue fin-V Vlr küchkext“ im Bilde ein nothwendig falsches Resultat giebt.\ öftere :

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1 Künstler z. B. die mit der Zeit an den Tag gekommene

, ^ ar stellen wollten, so kam dabei ein absurdes Bild zu Standeein nackter geflügelter Greis mit Stundenglas und HippeSobald man eben die allegorischenX“ la aiuri liclie Thätigkeit versetzen muss, ist ohne die Metapherin . ® ar nichts nns^nricTitfin und mit. ihr nur Widersinniges. Auch'*gen

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fjl er den Fels hinab. Die Keuschheit^ e ht rl 111111 j die Kernigkeit wascht nackte

Verhiil ' te s Weib auf!

' nichts auszurichten und mit ihr nur Widersinniges. Auchftll _ - Allegorien des Mittelgewölbes der Unterkirche von Assisi Sl °h so barock als die des XVII. Jahrhunderts. Da verscheuchteit e iner Geissei die profane Liebe und stürzt die Unrei-

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Tätte^ Troekentucli dar.

sitzt wohlverwahrt inLeute und die StärkeDer Gehorsam, von der zweiköpfigen

der Demuth begleitet, legt einem Mönch ein Joch auf;F anWese nden Engel verjagt einen Centauren, womit der Ei-r»., > n. h. ,j ie phantastische Caprice, gemeint ist. Ohne den tiefen

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der auch hier nur das Nothwendige und dieses so.Möglich, — ohne alle versüssende Coketterie — ausdrückt,

öi 6 j l6se Scenen profan und langweilig wirken <).jHl. ^ £un st empfand das Ungenügende aller Allegorik auch recht'"•»w 8 ® r gänzung schuf sie z. B. jene meist dem Alterthum ent-11 Repräsentanten der allgemeinen Begriffe, und gesellte sie

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»ic hl crste n Abschnitten des Vasari wird noch mancher Allegorien aus jetzt«. /s. ^ehr

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vorhandenen Werken umständliche Erwähnung gethan.

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