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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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773
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H|j. Symbolik. Ihre Unfreiheit. 773

S °^ 11 durchgeführtes Werk, aber vollkommen aus der Bucli-^ ni °lit aus der Künstlerphantasie entstanden, wesshalb es

6t». ' e * nea Buches zur Erklärung bedarf. Wie anders deutlich

spricht der Trionfo della morte. Wie anders gross-

'Ke .^ch ^ Si °k auc h ^ as Bild ^ er Kirche symbolisch geben lassen!

, lm Kloster von S. Maria novella hätte sich auch ein Orcagna

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l( lpr r " , 6etlene n dominicanischen Programm aus guten Gründen ohne

* v e e 8efü et.

N ^ fteologisirende Phantasie hat noch mehr als einmal der

lio (c^ e °hten Gestaltungstrieb verleidet. Man sehe bei Pietro di\^ai

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Cd^' J;^ 1 y i K ,0San t 0 ) Gott als Schöpfer und Herrn der Welt darge-atf ^Htri» i, iS * 6inG Tie3 ^S° Figur die einen Ungeheuern Schild mit denetl Himmelssphären vor den Leib hält; unten schauen diei 1) t ' VOr ' Somit ist freilich jeder Gedanke an eine ImmanenzL. °dc r beseitigt >).

(l S 016 ^ orie ^ es Thomas von Aquino , auf einem Altar b^ s ich ' ^ a *® r ina zu Pisa , von einem gewissen Francesco Traini jg 6111 geringes Bild). Hier sollte die geistige Einwirkung,^Hhig eij r Heilige von verschiedenen Seiten empfangen und auf dieaus geiibt, symbolisch dargestellt werden. Der Maler (odermac ^ te ^iess au f die leichteste Weise mit goldenen^ i^ eu ^ Von dem oben angebrachten Christus geht je ein Strahl

§, ^ er sechs Apostel und drei auf den in der Mitte thronen*° ma s; von jedem Apostel und von den weiter unten stehen-

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J e ne grosse Zeit noch bisweilen sein konnte, zeigt das Wic-au °hen der absurdesten symbolischen Nothbehelfc des frühem Mittel-s >hd der Oberschwelle der Seitenlhür von SS. Annunziata in Arezzo*

tiit ^ v *er Evangelisten zwar als menschliche drapirle Halbfiguren, aber .m a | ihrer Embleme dargestellt. (Noch Spinello wagte Dasselbe

* n e ^ nom letzt rniterireffansrenen Frpsco.) Auch das allzu um-

, q(ich 1,1 hinein jetzt untergegangenen Frpco.)

'^ichp 6 ^ erll ^hniss des Evangelisten zur Feder ist schon ein frühmittcl-: ad r ^otiibehelf, den z. B. Bartolo von Siena wieder aufgriff (dortige*

flieht GrSter Gan £) J Marcus spitzt seine Feder, Lucas besieht sie,lif S * e °in, nur Johannes schreibt. Wer hierin tiefere Bezüge findet, dem

Matthäus

4i,

^ nur Johannes schreibt.

die Freude nicht verderben. Mit andern Eigenheiten ging auch11 ®^ e na auf die Fcmginer über und kommt bei Pinturicchio vonZlIla Vorschein.

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