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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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775
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Altarwerke.

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Hl sich fast immer um eine thronende Madonna mitEn-

? heiligen; ausserdem kommt am ehesten die Krönung derSie } 1 Christus vor 1 ). Die Heiligen stehen theils einzeln, theilsiS»» 1 '' 111 ' 161 ' geschichtet seitwärts; in der Regel durch eigene Ein-Vlvu U ’ Säulchen etc. getrennt. Die Richtung ist meist die der,c h5 U Ansicht, damit die (Jcstait ebensosehr dem andächtigen Be-Hl ft ls der Jungfrau zugewandt sei; nur die vor ihr Knieenden* itti Profil dargcstellt. Seitenblicke zum Behuf der Abwcch-'^lw 0t(1 nien noch nicht vor. Die Stellung meist ruhig; nur etwa

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. M ))• U ’ K mit erhobenem Arm, als Prediger, oder um auf das^tid "^Weisen. Maria durchgängig von schlichtem Ausdruck, ohne%f at) 6111611 Zug besonders gesteigerten Gefühles; beim Kinde derGlrie s harmlosen Vergnügens, ohne welches in der That kein^uiT 1Cind stiU sitzt, etwa das Spiel mit einem Hänfling. Dieiln Ganzen licht, wie sie die Tempera verlangt. Die durcli-Grundlage bilden roth, blau und gold. (Die Kreise von Che-ganz blau und ganz roth.) In der Gewandung sind die% jj. gelachten Prachtmuster ungleichmässiger angewandt als bei^w' 31 ' 68611 ’ ^ afiir tritt cler 'würdige und schöne Wurf viel mehr alsv tfW e °k hervor. Man kann es verfolgen, wie die Kunst an denIst: es '^massig wenigen Hauptmotiven mit Anstrengung weiterbil-^ der Mantel der thronenden Madonna, derjenige der auf

V*te aei1 Knie liegenden Figuren, der mit der einen Hand aufge-Sc / Iant< 'l der Stehenden, die strammfallende Kutte der h. Mönche,Vi^ t ' VGl " gestickte Dalmatica der Diaconen u. s. w. Für die Köpfe‘\slt dle Schule hier ihre Absicht deutlicher aus, als in den meisten'ifiis^ 11 ' Wenn ich mich nicht täusche, so tritt viel speciell Floren-’t'agj es *m Oval und in der Bildung der Nase und des Mundes zumomentan Beseelte darf man hier überhaupt noch nicht

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in.

^e 8ch . le Altarstaffeln (Predellen) wiederholen so ziemlich in ihren

j ^len die Compositionen der Fresken; sie sind also eine Ver-1 m

nicl|, alin „„j Krönuiw der als irdisches Weib geborenen Jungfrau war

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h eil m Ei »zelnen eine Gewähr und damit ein Symbol der seligen Unsterblich-v «n‘» I) * he r ist diese I)arslelllln g besonders häufig an Gräbern, in Bildernhhiiliencapellen 11. s. w.