Malerei des germanischen Styles. Fiesoie-
790 Malerei des germanischen Styles. Fiesoie. ^
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am Grabe; — Mariä Krönung; — und die Anbetung . ^ V ^
eine späte und reiche Arbeit, die vielleicht einen Wettei^ „5 #saccio verräth.) Der überquellende Reichthum an den s » 1 jn “naivsten Köpfen ist gepaart mit einem Geist und einer ^ j eAuffassung der Thatsachen, wie sie nur den grösstena ist. — Die Fresken in den Gängen (der Gekreuzigte mit ^sehr dem Bild im vordem Kreuzgang entsprechend, ^ ä>Gruss, — und eine thronende Madonna) sind gegen "’' 11 tla!Kloster theilweise als Caserne dient, mit Brettern bede®^^, ^Wie Fiesoie für eine schon mehr öffentliche Andacht ^ e ,b sich an den Fresken des vordem Kreuzganges zu ebener ^ ^
sind fünf spitzbogige Lünetten mit Halbfiguren (\v°ru n *®^. gtu s ^mit zwei Ordensheiligen besonders schön ist); ferner ^
Kreuz mit dem heil. Dominicus, lebensgross; endlich ^ gj:c Frescobild des anstossenden Capitelsaales: der GekreuziS tt '^ 9) f‘beiden Schächern, seinen Angehörigen und den heilig enmianus, Laurentius, Marcus, Johannes d. T., Dominie uS >Augustinus, Hieronymus, Franciscus, Benedict, Bernhard, ^ p ^von Siena, Romuald, Petrus Martyr und Thomas von M U1 .„eine schmerzliche Klage der ganzen Kirche, welchegrossen Lehrern und Ordensstiftern am Fuss des Kreuzesist. So lange es eine Malerei giebt, wird man diese Gest»der unerreichten Intensivität des Ausdruckes bewundernderder Hingebung, des Schmerzes, der Verzückung und des ^..g C ii
nerlichen Erwägons (in S. Benedict, der die Schaar der 1 ^ fl
densstifter wie ein Vater überschaut) werden wohl nirg
wie hier als Ganzes Zusammenwirken.
Es
ist eine bedeutende Tliatsache jener unvergess ^ ^ 3l
hunderte der Kunstgeschichte, dass mehrere der grössten 44Bestes und Meistes in späten Lebensjahren, wenigstens er * ^ ef; >' s , c (fünfzigsten Jahre gaben. Lionardo war nahe an diesem „
sein Abendmahl in Mailand schuf; Giovanni Bellini’s herrn pOstammen aus seinen achtziger Jahren; Tizian und Micheia ^ g p3 ^als Greise noch das Staunenswürdigste hervorgebracht. { ei»aus dem XVI. Jalirh. ein vielverbreiteter kleiner Stich, ( j c r nalten Mann in einem Räderstuhl für Kinder darstellt,