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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Malerei des XV. Jahrhunderts.

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I.

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Ersten Jahrzehnden des XV. Jalirh. kam ein neuer GeistIm Dienst der Kirche verharrend,,e sie doch fortan Principien, die zu der rein kirchlichen

abendländische Malerei.

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111 k e * ner Beziehung mehr standen. Das Kunstwerk giebfc1)1 ehr als die Kirche verlangt; ausser den religiösen Be-v en gewährt es jetzt ein Abbild der wirklichen Welt; derVer üeft sich

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die Erforschung und Darstellung des äussern

rU “ t * er Dinge und gewinnt der menschlichen Gestalt sowohl als^e^l^^hen Umgebung allmälig alle ihre Erscheinungsweisen ab.

Sni Us.) An die Stelle der allgemeinen Gesichtstypen tretenQ<y^^ en ’ das bisherige System des Ausdruckes, der Geberdena "dungen wird durch eine unendlich reiche Lebenswahrheit0( ler ^ le für jeden einzelnen Fall eine besondere Sprache redetl Ieii- reden suc bt- Die Schönheit, bisher als höchstes Attribut•^ichj ^ Gn er 8 t re bt und auch oft gefunden, weicht jetzt der all-A-q 1011 ^ 611 Deutlichkeit, welche der erste Gedanke der neuen Kunst »

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“‘ich,

sio aber sich dennoch Bahn macht, ist es eine neugeborene

Schönheit, die ihren Antheil am Irdischen und Wirklichen^ rzt bähen muss, weil sie sonst in der neuen Kunstwelt gartn 6 bände.

^ lr °he ?* esem Sinne giebt jetzt das Kunstwerk weniger als diea 8r langt oder verlangen könnte. Der religiöse Gehalt nimmti ^ di “bessliehe Herrschaft in Anspruch, wenn er gedeihen soll.

6ss aus einem einfachen Grunde, den man sich nur nicht immerbftd bow äte bt; dieser Gehalt ist nämlich wesentlich negativer Art11 im Fernhalten alles dessen, was an profane Lcbensbe-